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Was Jugendliche von Gentests halten

15.05.2006 - (idw) Universität Leipzig

Mit Gentests können Krankheiten erkannt, Verbrechen bekämpft oder Väter gefunden werden. Gentests können auch darüber entscheiden, ob ein Kind geboren wird oder nicht. Nicht nur das Leben Einzelner, sondern die gesamte Gesellschaft kann durch Gentests verändert werden. Dies betrifft insbesondere "Die nächste GENeration" - die Jugendlichen von heute. Was denken sie über Gentests? Wie soll ihrer Meinung nach in Zukunft mit Gentests umgegangen werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der vom Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung der Universität Leipzig veranstalteten Jugendkonferenz "Die nächste GENeration" - Jugendliche stellen Forderungen zum Umgang mit Gentests an Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Medien (19. Mai 2006, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Gewandhaus zu Leipzig). Jugendliche im Alter von 13 - 21 Jahren aus ganz Deutschland haben sich in verschiedenen medienpädagogischen Projekten mit dem Thema Gentests beim Menschen kritisch auseinandergesetzt. Ihre Positionen und Forderungen brachten sie in Medienprodukten zum Ausdruck, die von Trickfilmen über Radiosendungen bis hin zu Internetseiten reichen. Auf der Jugendkonferenz "Die nächste GENeration" präsentieren die Jugendlichen ihre Medienprodukte und damit ihre Positionen und Forderungen zum Umgang mit Gentests der Öffentlichkeit.

Experten aus Wissenschaft, Bioethik, Kirchen, Behindertenverbänden und Medien werden mit den Jugendlichen über ethische, rechtliche und soziale Aspekte von Gentests diskutieren. Die Jugendlichen überreichen schließlich ihren Forderungskatalog zum zukünftigen Umgang mit Gentests an Entscheidungsträger, die dazu Stellung beziehen werden.

Ziel der Konferenz und des Gesamtprojektes ist es, Jugendliche am aktuellen Diskurs über Fragen der Gentechnik beim Menschen zu beteiligen und den Meinungsführern in dieser Debatte die Positionen und Forderungen "der nächsten GENeration" zu vermitteln. Armin Maiwald, der berühmteste Sach- und Lachgeschichtenerzähler des deutschen Fernsehens, wird die Teilnehmer in das Thema Gentest einführen und die Jugendlichen bei der Podiumsdiskussion unterstützen.

Begleitend zur Konferenz findet im Foyer des Gewandhauses von 9:30 - 13:30 Uhr das offene Informationsforum "Gentechnik beim Menschen" statt, das sich an Schülerinnen und Schüler und Pädagoginnen und Pädagogen richtet und neben Informationen rund um das Thema auch Informationen über medienpädagogische Angebote bereithält.

Weitere Informationen:
Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung
Jana Schulze
Telefon: 0341 97-35878
E-Mail: jugendkonferenz@uni-leipzig.de
www.gen-diskussion.de

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