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Sonderausstellung der Geowissenschaften: Im Schimmer von Perlmutt und Perlen

15.05.2006 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Perlboote, Meerohren und Mördermuscheln - diese und andere ungewöhnliche Exponate können von Sonntag, 21. Mai 2006, an im Museum des Geowissenschaftlichen Zentrums der Universität Göttingen (Goldschmidtstraße) bewundert werden. Dort ist bis zum 29. September die Sonderausstellung "Perlen & Perlmutt" zu sehen. Die Ausstellung erläutert nicht nur die Entstehung und Züchtung dieser schillernden Materialien, sondern zeigt auch ihre Verwendung für eine Vielzahl von Alltags- und Schmuckgegenständen - vom Angelhaken und Zahlungsmittel in der Südsee über die Intarsienherstellung bis hin zu Kaviarlöffeln und Perlmutt-Knöpfen. Pressemitteilung
Göttingen, 15. Mai 2006 / Nr. 150/2006

Sonderausstellung der Geowissenschaften: Im Schimmer von Perlmutt und Perlen
Zahlungsmittel, Kaviarlöffel und Knöpfe: Museum zeigt Alltagsgegenstände und Schmuckstücke

(pug) Perlboote, Meerohren und Mördermuscheln - diese und andere ungewöhnliche Exponate können von Sonntag, 21. Mai 2006, an im Museum des Geowissenschaftlichen Zentrums der Universität Göttingen (Goldschmidtstraße) bewundert werden. Dort ist bis zum 29. September die Sonderausstellung "Perlen & Perlmutt" zu sehen. Die Ausstellung erläutert nicht nur die Entstehung und Züchtung dieser schillernden Materialien, sondern zeigt auch ihre Verwendung für eine Vielzahl von Alltags- und Schmuckgegenständen - vom Angelhaken und Zahlungsmittel in der Südsee über die Intarsienherstellung bis hin zu Kaviarlöffeln und Perlmutt-Knöpfen.

Perlmutt ist ein biogenes Material, das aus dem Mineral Aragonit, einer Modifikation des Kalziumkarbonats, besteht und bevorzugt von Weichtieren wie Schnecken und Muscheln gebildet wird. Wie sein irisierender Schimmer zustande kommt, ist ebenso Thema der Ausstellung wie die Verwendung als tierisches Baumaterial, die Bedeutung für die heutigen Materialwissenschaften oder der Einsatz in der Heilmittelkunde. Die Ausstellung präsentiert außerdem die Kulturgeschichte von Perlen und Perlmutt. Zu den schönsten Exponaten gehören in Edelstein umgewandelte Perlmutt-Fossilien sowie 200 Jahre alte Handschuhe aus Muschelseide, eines von weniger als 30 in Europa noch erhalten gebliebenen Exemplaren. Die Sonderausstellung ist in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Paläontologie der Universität Bonn entstanden. Weitere Objekte stammen aus der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock, dem Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau und dem Kreisheimatmuseum Bad Frankenhausen sowie aus Firmen- und Privatbesitz.

Die Ausstellung wird am Freitag, 19. Mai 2006, um 17 Uhr von dem Leiter der Geowissenschaftlichen Sammlungen, Prof. Dr. Joachim Reitner, und Kustos Dr. Mike Reich eröffnet und ist von Sonntag (21. Mai) an für die Öffentlichkeit zugänglich. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8.30 bis 17.30 Uhr und jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das Museum des Geowissenschaftlichen Zentrums im Nordbereich der Universität Göttingen ist mit den Buslinien 10 (Krankenhaus Weende) sowie 5, 8, 12 (Goldschmidtstraße / Tammannstraße) zu erreichen. Kostenlose Parkplätze sind ebenfalls ausreichend vorhanden.

Kontaktadresse:
Dr. Mike Reich
Georg-August-Universität Göttingen
Geowissenschaftliches Zentrum
Goldschmidtstraße 3-5, 37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-7998, -7951, Fax (0551) 39-7918
e-mail: mreich@gwdg.de
Internet: http://www.geobiologie.uni-goettingen.de/museum/welcome.htm

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