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Umwelt-Probleme im Ost-West-Dialog

17.01.2003 - (idw) Universität Lüneburg

Am 19. Januar 2003 wird eine hochrangige Delegation von Verwaltungsfachleuten, Wissenschaftlern und Wirtschaftsvertretern aus den russischen Regionen Izhevsk, Tjumen und Perm in Lüneburg eintreffen, um auf Einladung der Universität Lüneburg und der Fachhochschule Nordostniedersachsen ein fünftägiges Informations- und Gesprächsprogramm zu absolvieren.

Umweltprobleme im Zusammenhang mit der Erdölförderung einerseits und Fragen der Abfall-Entsorgung andererseits stehen ganz oben auf der Prioritätenliste der russischen Partner. Immerhin verfügt die Region Tjumen über 70 Prozent des russischen Erdöls und 80 Prozent der Erdgasvorräte. Izhevsk hingegen ist geprägt durch die jahrzehntelange Rüstungsproduktion und steht insbesondere vor Problemen bei der Entsorgung von Munitionsabfällen. Gründe genug also, gemeinsam mit deutschen Kooperationspartnern über künftige Strategien zur Bewältigung der Probleme nachzudenken.
Die 21-köpfige Delegation wird deshalb während ihres Aufenthalts über umweltpolitische Grundfragen diskutieren, in Gesprächen mit Wirtschaftsvertretern Kooperationsmöglichkeiten ausloten und sich mit Fragen der Abfallwirtschaft beschäftigen. Dabei stehen auch Reisen nach Celle und Suderburg auf dem Programm.

Die Universität Lüneburg unterhält bereits seit mehreren Jahren Partnerschaften mit den Hochschulen in den genannten Städten und hat deshalb die Initiative für die Planung des Besuchs übernommen, finanziell unterstützt vom Land Niedersachsen. Vor mehr als einem Jahr entstand in Gesprächen mit den russischen Partnern die Idee, ein Forum zu organisieren, das Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aus Ost und West zu Umweltthemen in einen Dialog zu bringen und so den Standort Lüneburg als eine Drehscheibe für Ost-West-Kontakte weiter an Bedeutung gewinnen zu lassen.

Das Programm der Lüneburger Hochschulen wird unterstützt durch die Beteiligung der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, die Stadt Celle und die Gemeinde Suderburg.

Hinweis für die Redaktionen:
Das vollständige Besuchsprogramm nebst Teilnehmerliste kann bei der Pressestelle der Universität Lüneburg angefordert werden. Auf Wunsch können auch Interview-Termine mit Mitgliedern der russischen Delegation organisiert werden. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle der Universität.
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