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RUB-Forschungsprojekt: Workshop eBusiness in der Autoindustrie

17.01.2003 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Die Automobil- und ihre Zulieferindustrie gelten als Schrittmacher im eBusiness. Detaillierte Ergebnisse einer Branchenbefragung präsentiert eine Forschungsgruppe der RUB auf dem ersten Workshop "eBusiness in der Automobil- und -zulieferindustrie" am 30. Januar 2003 in Bochum.

Bochum, 17.01.2003
Nr. 13


eBusiness: Zwischen Trend und Pflicht
Elektronischer Geschäftsverkehr in der Autozulieferindustrie
RUB-Workshop eBusiness in der "Vorzeigebranche"


Die Automobil- und ihre Zulieferindustrie gelten als Schrittmacher im eBusiness, sie setzen verstärkt das Internet in der komplexen Wertschöpfungskette ein. Das Forschungsprojekt "eBusiness in der Automobilzulieferindustrie" (Lehrstuhl für Organisationssoziologie und Mitbestimmungsforschung, Prof. Ludger Pries, Fakultät für Sozialwissenschaft der RUB) untersucht, wie sich dies auf die Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen auswirkt und unternehmensinterne Arbeitsabläufe verändert. Detaillierte Ergebnisse einer Branchenbefragung präsentiert die Forschungsgruppe nun auf dem ersten Workshop "eBusiness in der Automobil- und -zulieferindustrie" am 30. Januar 2003 (9.30-17 h, Zentrum für IT-Sicherheit, Lise-Meitner-Allee 4, 44801 Bochum, Technologie-Quartier).

Projekt und Workshop-Programm im Internet

Ausführliche Informationen über das Forschungsprojekt "E-Business in der Automobilzulieferindustrie" und über den Workshop stehen im Internet unter
http://www.rub.de/e-business

Branchenbefragung

Die inzwischen abgeschlossene Branchenbefragung wurde gemeinsam mit dem Bielefelder Marktforschungsunternehmen TNS EMNID auf Basis einer telefonischen Befragung bei rund 2.000 Automobilzulieferunternehmen durchgeführt, um damit branchenbezogene Daten ermitteln zu können. Dabei haben sie u. a. untersucht, welche Auswirkungen der Kundendruck in der Automobilzulieferindustrie hat, eBusiness im Unternehmen einzuführen, welche Abstimmungsprozesse es gibt und welche Gestaltungsspielräume dabei genutzt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt bis 2004 mit 500.000 Euro.

Breite Perspektive

Die Forscher ermitteln nicht nur, wie verbreitet eBusiness in der weit verzweigten Branche ist. Sie richten ihre Perspektive auch darauf, wie sich Arbeitsabläufe zwischen Unternehmen und in einzelnen Betrieben durch den elektronischen Geschäftsverkehr verändern. So geht es auf dem Bochumer Workshop z. B. um die Rolle und Handlungsmöglichkeiten der Betriebsräte, um "Fairnessregeln im eBusiness" sowie um Softwaredienstleistung und Beratung bei der Einführung von eBusiness.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Gewerkschaften, Beratung, an Betriebsräte sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden und an Personen aus der betrieblichen Praxis z. B. im Einkauf oder Vertrieb.

Anmeldung

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, Anmeldungen sind bis 21. Januar 2003 per E-Mail (ecommerce@tbs-nrw.de) oder telefonisch unter 0221/9139721 (Ria Gerth) möglich.

Weitere Informationen

Dipl.-Soz. Wiss. Hellen Tackenberg, Lehrstuhl für Organisationssoziologie und Mitbestimmungsforschung (Prof. Dr. Ludger Pries), GC 04/708, Tel. 0234/32-25421, Fax:

0234/32-14446, E-Mail: hellen.tackenberg@rub.de
Internet: http://www.rub.de/e-business
Mehr zum Thema eBusiness: http://www.multimedia-arbeitswelt.de
Anfahrtsbeschreibung zum Tagungsort: http://www.gits-ag/kontakt/kontakt.html
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