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Das Universitätsklinikum Benjamin Franklin zu den Empfehlungen des Wissenschaftsrates

17.01.2003 - (idw) Freie Universität Berlin

Der Dekan des Fachbereichs Humanmedizin / Universitätsklinikum Benjamin Franklin (UKBF) der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Martin Paul, erklärt:

Der Fachbereich Humanmedizin der Freie Universität Berlin begrüßt grundsätzlich die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Berliner Hochschulmedizin. Entscheidend ist, dass der aus unserer Sicht verkehrte Weg in Richtung einer eigenständigen Medizinischen Hochschule nicht eingeschlagen wurde. Der künftige gemeinsame Fachbereich Humanmedizin und das vereinte Universitätsklinikum müssen mit den beiden Mutter-Universitäten eng verbunden bleiben.

Die Vorschläge des Wissenschaftsrates zur künftigen Leitungsstruktur wie auch andere Empfehlungen werden von uns eingehender geprüft werden, sobald die vollständige Stellungnahme des Wissenschaftsrates Anfang der Woche ausformuliert vorliegt. Da das Votum im Wesentlichen den Vorschlägen der Expertenkommission unter Vorsitz von Dr. Benz folgt, findet es die Zustimmung der FU-Humanmedizin.

Bei der Ausgestaltung des Vorstandes sind aus unserer Sicht auch innerhalb der den Vorstandsmitgliedern zugeordneten Fakultäts- und Klinikverwaltungen weitere Kompetenzen zu berücksichtigen, wie z.B. eine Pflegedirektion sowie betriebswirtschaftliche Kompetenz. Das von den Fachpolitikern der Koalitionsfraktion SPD und PDS (MdA Flemming und Hoff) entworfene Modell zeigt hier aus unserer Sicht gangbare Wege auf.

Bei der Namenswahl für das künftige Universitätsklinikum sollte behutsam vorgegangen werden. Die bisherigen Bezeichnungen bringen in beiden Fällen (Charité, Benjamin Franklin) wichtige historische Bezüge zum Ausdruck, die auch künftig nichts an Bedeutung einbüßen. Auf alle Fälle ist bei der Namensgebung darauf zu achten, dass innerhalb der neuen Struktur der Name nicht die "Partner erster und zweiter Klasse" zuordnet. Das bedeutet: Auch wenn der Name Charité für das neue Universitätsklinikum gewählt werden sollte, darf daraus nicht ein Ungleichgewicht, z.B. bei der Besetzung der Gremien, zugunsten der jetzigen Charité abgeleitet werden.

Die Umsetzung der Strukturvorschläge wird sicher eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen den beiden jetzigen Klinika/Fakultäten und den Universitäten erfordern. Insofern wird die heute ausgesprochene gemeinsame Absichtserklärung der Präsidenten von Freier Universität und Humboldt-Universität begrüßt.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Prof. Dr. Martin Paul, Fachbereich Humanmedizin / Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Dekanat, Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin, Tel.: 030 / 8445 - 3321, -1701, E-Mail: paul@medizin.fu-berlin.de

Pressekontakt:
Externe Pressestelle des UKBF, Manfred Ronzheimer, Pressebüro, Lauterstr. 35, 12159 Berlin, Tel.: 030 / 85 99 98 43, Mobil: 0178 / 498 25 11, E-Mail: ronzheimer@t-online.de
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