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Erster Spatenstich für neues Wohnheim: Im Neuenheimer Feld 135

23.05.2006 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Studentenwerk Heidelberg schafft Wohnraum für 76 Studierende - Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff: Für die Ruprecht-Karls-Universität ist die Unterbringung der Studierenden mit Blick auf Exzellenzinitiative und Internationalisierung aktueller denn je Mit dem feierlichen ersten Spatenstich läutete das Studentenwerk Heidelberg heute die Bauphase für ein neues Wohnheim Im Neuenheimer Feld 135 ein. Auf landeseigenem Grund wird hier ein vierstöckiges Gebäude entstehen, das Platz für 76 Studierende bietet. In seiner Begrüßungsrede verwies der Geschäftführer des Studentenwerks, Dieter Gutenkunst, darauf, dass sich das Studentenwerk in den vergangenen Jahren bis an die Grenze des finanziell Vertretbaren beim Bau neuer Wohnheime engagiert habe. "Das jüngste Projekt INF 135 zeigt, dass wir auch weiterhin nichts unversucht lassen, um das Angebot an bezahlbarem Wohnraum für Studierende zu erweitern."

Der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Peter Hommelhoff, würdigte in seiner Rede das außergewöhnliche Engagement des scheidenden Studentenwerks- Geschäftsführers im Bereich studentischen Wohnens. Für die Ruprecht-Karls-Universität ist die Unterbringung der Studierenden mit Blick auf Exzellenzinitiative und Internationalisierung aktueller denn je. Hiervon zeugt auch das im Strategiepapier verankerte Ziel, in mittlerer Zukunft insbesondere für ausländische Studierende bis zu 700 neue Wohnheimplätze zu schaffen. "Die Internationalität unserer Universität, die überall auf dem Campus und in der Stadt zu spüren ist, wird mit diesem Neubau an der reizvollen Südkante des Neuenheimer Feldes noch ausgeprägter manifest werden", ist sich der Rektor sicher.

Bis zum Wintersemester 2007/08, so das ehrgeizige Vorhaben des Studentenwerks, werden auf dem Bauplatz Im Neuenheimer Feld 52 Einzelapartments sowie sechs Viererwohngruppen entstehen, die über Außengalerien erschlossen werden. Ein großes verglastes Foyer in der Mitte des Gebäudes lockert den lang gestreckten Baukörper auf; dort ist in luftiger Höhe auch ein Gemeinschaftsraum angesiedelt. Die zukünftigen Bewohner können alle Einrichtungen des benachbarten Studentenhochhauses nutzen. Sämtliche Zimmer und Apartments werden möbliert und direkt an das Rechenzentrum der Universität angeschlossen. Die Miete wird einschließlich aller Nebenkosten bei ca. 260 Euro liegen.

Die Planung für das Wohnheim INF 135 war bereits 2003 in Angriff genommen und dann zugunsten des größeren Projekts INF 129 zurückgestellt worden. Das neue Wohnheim rundet das bislang aus vier Gebäuden bestehende "Internationale Max Kade Wohn- und Begegnungszentrum" ab und bietet durch die Ausweitung des attraktiven Hofbereichs zusätzlichen Raum für Begegnungen und Kommunikation für die künftig 337 nationalen und internationalen Bewohner des idyllisch am Neckar gelegenen Komplexes.

Die Gesamtkosten des Projekts, die das Studentenwerk durch Eigenmittel finanziert, belaufen sich auf ca. 3,6 Mio. Euro; dies entspricht Kosten in Höhe von 48.000 Euro pro Wohnplatz. Das Studentenwerk hat einen Antrag auf Bezuschussung durch Studentenwohnraumförderungsmittel in Höhe von 25% der Baukosten beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gestellt. Eine Förderung ist laut Zwischenbescheid frühestens ab 2007 möglich, hängt jedoch von der Haushaltslage des Landes ab.

Die studentische Wohnungsnot zu lindern, bleibt auch in Zukunft ein vorrangiges Ziel des Studentenwerks Heidelberg. Die Zahl studentenwerkseigener Wohnplätze beläuft sich derzeit auf 3.317, hinzu kommen 891 Plätze anderer Träger. Gemessen an den rund 32.000 Heidelberger Studierenden ergibt sich somit eine Versorgungsquote von 13,15%. "Mit der Einweihung des Wohnheimes 'Schlierbacher Schiff' zum nächsten Wintersemester bieten wir 93 Studierenden eine neue Bleibe. Wenn das Wohnheim INF 135 ab Herbst 2007 für 76 weitere Studierende seine Tore öffnet, erhöht sich die Gesamtzahl der Wohnheimplätze in Heidelberg schließlich auf 4.377", rechnet Dieter Gutenkunst vor. Eine Bilanz, die sich angesichts einer zunehmend schwierigen öffentlichen Haushaltslage durchaus sehen lassen kann.

Rückfragen bitte an:
Dieter Gutenkunst, Geschäftsführer
Telefon: 06221/542640, E-Mail: Dieter.Gutenkunst@urz.uni-heidelberg.de
Renate Homfeld, Leiterin Abteilung Studentisches Wohnen

Telefon: 06221/542656, E-Mail: Renate.Homfeld@urz.uni-heidelberg.de
Sarah Wüst, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 06221/542644, E-Mail: pr.stw@urz.uni-heidelberg.de

Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
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