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Die ersten Fragebogen sind ausgefüllt - die GewinnerInnen stehen fest

20.01.2003 - (idw) Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie


Ulrike Struwe (Projekt "idee-it"), Gewinnerin Katja Adrian und Rolf-Dieter Bürk (Ausbildungsleiter IBM Mainz).
Sylvia Stange (Beauftragte für Chancengleichheit und Diversity), Sebastian Alert, Michael Matthaei und Christine Hebisch, (stellvertretenden Leiterin des BDI Erfurt). Bielefeld, den 20. Januar 2003. Katja Adrian aus Mainz, Sebastian Alert aus Hannover und Michael Matthaei aus Erfurt haben etwas gemeinsam. Sie sind Auszubildende in einem der vier neuen IT-Berufe, Informatikkauffrau/mann, FachinformatikerIn, IT-System-Kauffrau/mann und IT-System-ElektronikerIn. Und, sie haben alle bei der wissenschaftlichen Begleitforschung des Kompetenzzent-rum "Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie" im Rahmen des Projektes "idee_it" teilgenommen - und gewonnen. Beate Hesse, Leiterin des Referats berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zog die Preise: Den ersten Preis, ein Laptop, erhält Katja Adrian. Der zweite Preis, eine Digitalkamera, geht an Sebastian Alert und der dritte Preis, ein Handy, an Michael Matthaei.

Insgesamt 700 Auszubildende aus den vier neuen IT-Berufen haben sich an der ersten von insgesamt drei Fragebogenaktionen des Kompetenzzentrums beteiligt. Die wissenschaftliche Befragung soll Aufschluss über das Berufswahlverhalten, den Ausbildungsverlauf sowie den Übergang der weiblichen und männlichen Auszubildenden in den Beruf geben. Anvisiertes Ziel dieser Erhebung ist die qualitative Verbesserung der Ausbildung für Frauen und Männer.

Dem Interesse an den 1997 in Kraft getretenen IT-Ausbildungsberufen stehen die tatsächlichen Betei-ligungszahlen junger Frauen konträr gegenüber. Zwar hat sich die Zahl ihrer abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den vergangenen Jahren von 665 auf 6775 nahezu verzehnfacht, der Anteil von Frauen blieb jedoch von Beginn an weitgehend konstant bei lediglich 14 Prozent. Den geringen Beteiligungszahlen stehen die durchgängig höheren Ausbildungsabbrüche der Frauen gegenüber. Um beiden Phänomenen auf die Spur zu kommen, ist eine nähere Untersuchung der Ursachen dringend erforderlich. Durch die Befragung wird den Auszubildenden die Möglichkeit gegeben, in einem anonymen und eigens für sie vorgesehenen Raum ihre Erfahrungen mit der Ausbildung mitzuteilen.

Die Erkenntnisse aus den Befragungen sollen den Ausbilderinnen und Ausbildern nach jeder Erhebungsphase zunächst schriftlich mitgeteilt werden. Die Untersuchung wird jeweils im Herbst von drei aufeinanderfolgenden Jahren stattfinden. Die diesjährige Befragung erfolgte vom 1. bis zum 30. November. Die teilnehmenden Unternehmen werden auf der Homepage http://www.idee-it.de wie auch in den Publikationen der Begleitforschung namentlich aufgeführt und erhalten die Möglichkeit, über ihre Ausbildungs- und Personalkonzepte zu informieren.


"idee_it"
Das Bundesausbildungsprojekt "idee_it" ist eine Kooperation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Initiative D21. Es hat eine Laufzeit von 04.2000 bis 03.2005. Ziel des Projektes ist es, junge Frauen für die neuen IT-Ausbildungsberufe zu gewinnen und Unternehmen auf das Potenzial gut ausgebildeter Frauen aufmerksam zu machen.
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