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Prof. Wilfried Wagner vertritt Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde innerhalb der AWMF

26.05.2006 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V.

Der frühere Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Prof. Wilfried Wagner, Universitätsklinik Mainz, wurde in das elfköpfige Präsidium der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) gewählt. Düsseldorf/Mainz. Dr. med. Dr. med. dent. Wilfried Wagner, Leiter der Kieferchirurgie an der Universitätsklinik Mainz, wurde in das elfköpfige Präsidium der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) gewählt. Er nimmt in dieser bedeutendsten nationalen Interessenvertretung der wissenschaftlichen Medizin künftig die Belange der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde wahr. Der AWMF gehören 151 Fachgesellschaften aus allen Bereichen der Medizin an. Sie vertritt Deutschland im Council for International Organizations of Medical Sciences CIOMS. Auf der jüngsten Delegiertenkonferenz in Frankfurt/Main hat sie sich durch Neufassung ihrer Satzung vom nicht-eingetragen zum eingetragenen Verein verändert und gleichzeitig das Präsidium erweitert.

Prof. Wagner hat seine besondere Eignung für das AWMF-Präsidium durch seine Amtszeit als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) eindrucksvoll bewiesen. Er gilt deshalb als einer der herausragenden Präsidenten dieser ältesten und renommiertesten zahnmedizinischen Organisation Deutschlands und er hat u.a. von 1997 bis 2000 nahezu alle wissenschaftlichen zahnmedizinischen Fachgesellschaften unter diesem Dach vereint. Damit hat er auch die Wahrnehmung der wissenschaftlichen ZahnMedizin in der Öffentlichkeit und der Standespolitik deutlich verbessert. Für seine Verdienste erhielt Prof. Wilfried Wagner während des Zahnärztetages 2005 die Goldene Ehrennadel der DGZMK.

Eines der Gründungsziele der AWMF ist eine bessere Interessenvertretung der beteiligten Fachgesellschaften gegenüber staatlichen Institutionen und Körperschaften der ärztlichen Selbstverwaltung. Darüber hinaus will sie die medizinischen Wissenschaften in der Öffentlichkeit stärker zur Geltung bringen. Seit 1995 koordiniert die AWMF auf Anregung des "Sachverständigenrats für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen" die Entwicklung von Leitlinien für Diagnostik und Therapie durch die einzelnen Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.

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