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Fördern bis zum Prototyp

30.05.2006 - (idw) Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

DFG will Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken Pressemitteilung-Nr. 24
30. Mai 2006

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) will den Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft deutlich verbessern. Der DFG-Hauptausschuss beschloss deshalb bei der DFG-Jahresversammlung am 30. Mai 2006, das Förderinstrument "Eigene Stelle" und das Emmy Noether-Programm im Hinblick auf eine engere Verzahnung von Universitätsforschung und Industrie zu modifizieren. Eine "Eigene Stelle" oder eine Emmy Noether-Arbeitsgruppe sollen bald auch in einem Konzern oder in einem eigenen, zu diesem Zweck zu gründenden Unternehmen angesiedelt sein können.

Die jetzt beschlossenen Transfer- und Gründungsprojekte sollen es exzellenten jungen Postdocs und Wissenschaftlern im Emmy Noether-Programm ermöglichen, im industriellen Umfeld eigenverantwortlich Projekte durchzuführen, die Resultate ihrer Forschungsarbeit mit den Bedürfnissen der Industrie in Einklang zu bringen oder eigene Erkenntnisse bis zur Entwicklung eines Prototyps voranzutreiben. Finanziert werden sollen Vorhaben, die aus besonders erfolgreichen, bereits von der DFG geförderten Projekten erwachsen. Neben der wissenschaftlichen Qualität der Ergebnisse ist dabei das Potenzial für die Weiterentwicklung bis zur Marktreife wichtigstes Kriterium.

Im Rahmen der DFG ist es bereits jetzt möglich, in der Einzelförderung und in Koordinierten Programmen gleichberechtigte Kooperationen von Wissenschaftlern aus Universitäten und Wirtschaftsunternehmen aktiv zu unterstützen. Rund 20 Transferprojekte, die als zeitlich begrenzte Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Industrieunternehmen oder anderen Anwendern überprüfen sollen, inwieweit Ergebnisse und Erkenntnisse der Grundlagenforschung praktisch realisierbar sind, sind hierfür prominente Beispiele.

Weiterführende Informationen
Ansprechpartner in der DFG-Geschäftsstelle ist Dr.-Ing. Andreas Engelke, Tel. 0228/885-2523, E-Mail: andreas.engelke@dfg.de.

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