Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 1. November 2014 

"Wissen, was man tut"

21.01.2003 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Festakt für den neuen B.A.-Studiengang Philosophie und Kulturwissenschaften

Nach einjährigem Probelauf, der offiziellen Genehmigung durch das Ministerium im Oktober 2002 und einem Semester "Echtbetrieb" gibt es nun endlich Grund zum Feiern: Mit einem Festakt wird der

neue B.A.-Studiengang 'Philosophie und Kulturwissenschaften'
am Donnerstag, 30. Januar 2003 um 18.30 Uhr in der
Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausen-Str.50

auf den Weg gebracht.

Die Eröffnungsfeier wird mit künstlerischen Beiträgen und einer prominent besetzen Podiumsdiskussion unter dem Titel "Kultur als Zähmung" Schlaglichter auf Gesichtspunkte heutiger Kulturproduktion werfen. Mit von der Partie sind

· Dr. Gerard Mortier, Ruhr-Triennale-Chef,
· Matthias Lilienthal (Leiter des Festivals "Theater der Welt 2002"),
· Prof. Dr. Dirk Rustemeyer (UWH),
· Prof. Dr. Jörn Rüsen (Präsident des KWI, Essen) und
· Prof. Dr. Friedrich Loock (Institut für Kultur- und Medienmanagement, Hamburg),

moderiert wird das Podium vom Soziologen Prof. Dr. Dirk Baecker (UWH). Baecker, einer der Vordenker des Studiengangs, sieht das Hauptanliegen des neu begründeten Studiengangs "Philosophie und Kulturwissenschaften", darin, inmitten unserer beschleunigten Zeit die Fähigkeit zu erwerben "zu wissen, was man tut".

Und was erwartet die Studierenden? Die besondere Kennung dieses Studiengangs ist die Verknüpfung von drei Säulen: Kulturtheorie, Kulturmanagement und künstlerische Praxis. Die Studierenden werden damit also nicht nur von Wissenschaftlern, sondern auch von Kulturmanagern und Künstlern ausgebildet (bislang in den Bereichen Musik, Bildende Kunst und Theater).

Nach Ansicht des Komponisten Prof. Elmar Lampson, der den Studiengang auf den Weg brachte, bietet das sechs-semestrige Studium interessante Berufsaussichten nicht nur im Kulturbetrieb. "Wir wollen Studierende ausbilden, die wissen, dass viele Probleme in Organisationen und freien Projekten in Wirklichkeit kulturelle Fragen sind, für deren Beantwortung Kulturtheorie- und Managementkompetenzen sowie künstlerische Praxis benötigt werden."
uniprotokolle > Nachrichten > "Wissen, was man tut"

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/11934/">"Wissen, was man tut" </a>