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Mit Wärmerückgewinnung und Kühlkreislaufsimulation auf den ersten Platz

09.06.2006 - (idw) Hochschule Wismar, University of Technology, Business and Design

Zwei Absolventen des Studienganges Maschinenbau der Hochschule Wismar, Steffen Arlt und Dirk Jaetzel wurden gestern Abend, 7. Juni 2006, im Bürgerschaftssaal des Wismarer Rathauses mit dem Innovationspreis 2005 der Stufe 1 ausgezeichnet. Einmal jährlich lobt der Förderkreis der Hochschule Wismar e.V. diesen von der Siemens AG Hamburg, der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest und der Hansestadt Wismar gestifteten Innovationspreis landesweit aus. Bereits zum elften Mal wurden damit im Rahmen der öffentlichen Jahresvollversammlung des Förderkreises herausragende Leistungen junger Absolventen geehrt. Das hohe Niveau der eingereichten Arbeiten veranlasste die Jury, den Innovationspreis in der höchsten mit 1250 Euro dotierten Stufe zweimal zu vergeben.

Der 27-jährige Steffen Arlt hatte seine innovativen Ideen zur Wärmerückgewinnung als Lösungsansätze für die Wismarer Firma Egger Holzstoffwerke entworfen. Er wurde von am Fachbereich Maschinenbau/Verfahrens- und Umwelttechnik von Prof. Dr. Herbert Müller betreut. Am selben Fachbereich hatten Prof. Dr. Albrecht Platzhoff und Prof. Dr. Thorsten Pawletta die Diplomarbeit von Dirk Jaetzel (25) betreut. Für das Kompetenzzentrum "Das virtuelle Fahrzeug" mbH in Graz hatte sich Herr Jaetzel erfolgreich der Problematik der Kühlkreislaufsimulation gewidmet. Seit April dieses Jahres ist Dirk Jaetzel bei dieser Firma im österreichischen Graz angestellt. Beide Absolventen erhielten ihre Preise aus den Händen der Wismarer Bürgermeisterin, Dr. Rosemarie Wilcken, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, Gerhard Raabe, und dem Präsidenten der Hauptverwaltung Hamburg der Deutschen Bundesbank, Prof. Dr. Rolf Eggert, erhalten.

Wegen der doppelten Vergabe des Preises der ersten Stufe wurde auf die Vergabe der Stufe 2 verzichtet und Michael Tomforde (24) mit dem Preis der dritten Stufe (500 Euro) ausgezeichnet. Etwas Besonderes an der Arbeit von Herrn Tomforde ist, dass es sich um einen Großen Beleg und nicht um eine Diplomarbeit wie bei den anderen Bewerbern handelt, so dass sich der Student der Elektrotechnik durchaus mit seiner Diplomarbeit nochmals um den Innovationspreis bewerben kann. Darauf wies Prof. Dr. Peter Dünow, Tomfordes Betreuer an der Hochschule Wismar, in der Laudatio ganz nebenbei hin. Er würdigte die Leistungen, die Herr Tomforde während seines Praxissemesters am Institut für Automobil und Verkehr erbracht hatte. Die vom Preisträger entwickelte Softwareumgebung zur Datenerfassung und Steuerung eines Messsystems zur hoch auflösenden Drehzahlmessung konnte von der Firma mehrfach in der Praxis erprobt werden.

Eine Sonderwürdigung der Siemens AG, die mit einer Geldprämie von 100 Euro verbunden ist, erhielt Stefan Behrendt für seine Diplomarbeit zum Thema "Anwendung Modellprädikativer Regelungen in Verbrennungsmotorsteuerungen". Je eine Schatulle mit drei besonderen Münzen wurde Stefan Neben für seine Diplomarbeit zum Thema "Administrationstool für Intranets im Hochschulbereich" und Tino Werth für die erfolgreiche Bearbeitung des Diplomthemas "Netzwerkmonitor für Intranets im Hochschulbereich" überreicht. Diese Anerkennungen wurden von der Hauptverwaltung Hamburg der Deutschen Bundesbank zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen: http://www.prof-schauer.de/6813.html
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