Diagnose und Behandlung von Lungenkrankheiten22.01.2003 - (idw) Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
19 Milliarden Euro verschlingt die Behandlung von Lungenkrankheiten allein in Deutschland Jahr für Jahr - Platz 2 nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und die Tendenz zeigt nach oben: Bis zum Jahr 2020 werden die Fallzahlen noch um 30% zunehmen, schätzt die Weltgesundheits-organisation (WHO); chronische Bronchitis, Lungenemphysem, Lungenentzündung und Lungenkrebs werden dann weltweit zu den häufigsten Todesursachen gehören. Am 5. Februar diskutieren Ärzte aus Bonn und Umgebung im Bonner Universitätsclub in der Konviktstraße 9 über aktuelle Entwicklungen bei Diagnose und Behandlung von Lungenkrankheiten. Oberarzt Dr. Selçuk Tasci von der Universität Bonn wird die Veranstaltung leiten.
Ziel der Tagung ist es, die Patientenbetreuung in der Region zu optimieren: Ärzte aus dem Bonner Raum sollen die Gelegenheit bekommen, sich über neueste medizinische Entwicklungen auf ihrem Gebiet zu informieren. Ein Themenschwerpunkt ist der Stellenwert von so genannten nicht invasiven Beatmungsstrategien: Dabei werden die Patienten über Gesichts- oder Nasenmasken mit Luft versorgt und nicht über einen Luftröhren-Tubus. Vorteil des Verfahrens ist unter anderem ein geringeres Infektionsrisiko, da - anders als bei der Tubus-Beatmung - weder Husten noch Schleimtransport behindert werden. Darüber hinaus stehen die akute Verschlechterung chronischer Lungenerkrankungen sowie der Lungenhochdruck im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ansprechpartner: Prof. Dr. Berndt Lüderitz Medizinische Klinik und Poliklinik II Tel.: 0228/287-5217 Fax: 0228/287-6423 e-mail: b.luederitz@uni-bonn.de
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