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ZALF-Forschung auf dem richtigen Weg

19.06.2006 - (idw) Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.

Evaluationsergebnis empfiehlt Förderung für weitere sieben Jahre Am 14. Juni 2005 verabschiedete der Senat der Leibniz-Gemeinschaft auf seiner Sitzung in Berlin die Ergebnisse der im vergangenen Jahr erfolgten Evaluierung des in Müncheberg ansässigem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF.

Mit seinen Förderempfehlungen bestätigt der Senat dem ZALF für die nächsten sieben Jahre die überregionale Bedeutung ihrer wissenschaftlichen Forschungsarbeit sowie das gesamtstaatliche und wissenschaftspolitische Interesse zu diesen Arbeiten.

Mit seinen sieben Instituten betreibt das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) eine institutsübergreifende und transdisziplinäre integrative Landschaftsforschung. Das Zentrum erbringt grundlagenorientierte wissenschaftliche Leistungen zur Erforschung von Ökosystemen in Agrarlandschaften und zur Entwicklung ökologisch und ökonomisch vertretbarer Landnutzungssysteme für die Entwicklung ländlicher Räume. Damit arbeitet das ZALF nach Auffassung des Senats an einem in dieser Form in Deutschland einzigartigen Forschungsauftrag.

In der Stellungnahme honorierte die Evaluierungsgruppe des Senates die wissenschaftliche Forschungsleistung des ZALF.

Ganz besonders wurde die verstärkte Zusammenarbeit des ZALF in nationalen und internationalen Forschungsverbünden, Netzwerken und Projekten in den letzten Jahren her-vorgehoben. So ist das ZALF Partner im Deutschen Netzwerk für Umweltforschung, im GEOkomm Networks und wirkt federführend in den Forschungsplattformen "Zur Entwicklung ländlicher Räume in Brandenburg und in der "Landesvereinigung außeruniversitärer For-schung in Brandenburg e. V." mit. Ein europäisches Netzwerk Landscape Tomorrow wurde 2002 vom ZALF initiiert und seitdem wurden ZALF-Themen in 18 EU-Projekten zusammen mit zahlreichen europäischen Wissenschaftseinrichtungen bearbeitet.

Als Problemfeld wurde unter anderem auf die seit Jahren stagnierenden finanziellen Zuweisungen der Zuwendungsgeber hingewiesen. Gleichwohl erhielt das ZALF die Aufforderung, seinen Weg gezielt weiter zu gehen und weiterhin den Anteil an wettbewerblichen Forschungsgeldern (sogenannte Drittmittel) zu erhöhen.

P.S.:
Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) ist seit 1997 Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz. Die 84 in dieser Gemeinschaft zusammengefassten Forschungseinrichtungen werden alle sieben Jahre planmäßig evaluiert.
Weitere Informationen: http://www.zalf.de
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