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'Zero-Emission-Univeristies' - Internationales Netzwerk und neues Studienangebot

21.06.2006 - (idw) Fachhochschule Trier

Internationale Stoffstrommanagement Konferenz zum Thema 'Zero-Emission-Universities: Innovation in Practice' am Umwelt-Campus Birkenfeld der FH Trier Der Umwelt-Campus Birkenfeld der Fachhochschule Trier deckt seinen Energiebedarf komplett aus erneuerbaren Energien und gilt als einer der wenigen "Null-Emissions-Hochschulen" in der Welt. Diesem Vorbild wollen nun mehrere internationale Universitäten aus Europa und Asien folgen und treffen sich im Rahmen der 10-Jahres-Feier in Birkenfeld, um gemeinsam in einer Stoffstrommanagement-Konferenz zu diskutieren, wie dieses Modell an den jeweiligen Hochschulstandorten umsetzbar ist.

Auf Initiative des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) gründen die Universitäten unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ein Netzwerk zum Austausch von Forschung und Lehre. Denn nicht nur die bauliche und infrastrukturelle Ausstattung des UCB sind vorbildhaft, sondern auch das Ausbildungsangebot im Bereich 'Zero-Emission' und 'Stoffstrommanagement'.
Am Donnerstag, 22.Juni werden während der Konferenz die internationalen Verträge zwischen den Universitäten zur Umsetzung einer Zero-Emission-Strategie für die Hochschulstandorte und zur Zusammenarbeit in Forschung und Lehre offiziell unterzeichnet.

Neuer Studiengang in Internationalem Stoffstrommanagement

An diesem Tag wir auch das Vertragswerk zwischen der japanischen Ritsumeikan Asia Pacific University und dem Umwelt-Campus Birkenfeld unterzeichnet, in dem der offizielle Start des Masterstudiengangs in Internationalem Stoffstrommanagement im Oktober 2006 in Japan festgehalten ist. Mit dieser Kooperation konnte eine der führenden Universitäten in Japan als fester Partner des Umwelt-Campus gewonnen werden.

IfaS entwickelte im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) den neuen Studiengang in Internationalem Stoffstrommanagement (IMAT). Er wird gemeinsam mit der japanischen Ritsumeikan Asia Pacific University durchgeführt und ist der erste gemeinsame Studiengang einer deutschen und japanischen Universität auf dem Gebiet des Stoffstrommanagements. Auf nationaler wie internationaler Ebene wird er hoch bewertet. Hiervon zeugen auch die Fürsprache des ehemaligen UNEP Direktors Professor Klaus Töpfer für das IMAT Programm und die Übernahme der Schirmherrschaft durch den jetzigen Umweltministers Sigmar Gabriel (BMU).

Das gemeinsame Modell sieht vor, dass Studierende während des ersten Jahres in Japan und im zweiten Jahr am Campus in Birkenfeld studieren. Der englischsprachige Studiengang schließt mit einem deutsch-japanischen Doppel-Master ab.

Neben der Delegation der japanischen Partnerhochschule, Ritsumeikan Asia Pacific University, unter der Leitung des Präsidenten Monte Cassim, hat auch der Rektor der Akdeniz University in Antalya zugesagt. Außerdem werden Vertreter der University of Zagreb und des kroatischen Bildungsministeriums erwartet.
Die Schirmherrschaft der Konferenz hat das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) übernommen.

Weitere Informationen zur Konferenz und dem Internationalen Bildungsprogramm erhalten Sie bei Michael Knaus, Tel. +49 (0)6782/171583, E-Mail: m.knaus@umwelt-campus.de

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