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Prof. Dr. Brigitte Groneberg zur Vizepräsidentin der Universität Göttingen gewählt

22.06.2006 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Senat votiert für die Direktorin des Seminars für Altorientalistik - Amtszeit beginnt im Oktober 2006

Der Senat der Universität Göttingen hat in seiner Sitzung am gestrigen Mittwoch (21. Juni 2006) Prof. Dr. Brigitte Groneberg zur Vizepräsidentin der Georgia Augusta gewählt. Mit deutlicher Mehrheit votierten die Mitglieder des Senats für Prof. Groneberg, die in dieser Funktion Nachfolgerin des Physikers Prof. Dr. Reiner Kree wird. Das Votum des Senats muss durch den Stiftungsrat bestätigt werden. Im Präsidium der Universität steht die Wissenschaftlerin dem Präsidenten Prof. Dr. Kurt von Figura und den drei weiteren Vizepräsidenten Prof. Dr. Doris Lemmermöhle, Prof. Dr. Joachim Münch und Markus Hoppe zur Seite. In der Hochschulleitung wird sie unter anderem zuständig sein für den Bereich Studium und Lehre sowie das Sprachlehrzentrum. Ihre zweijährige Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2006. Prof. Groneberg ist Direktorin des Seminars für Altorientalistik. Pressemitteilung
Göttingen, 22. Juni 2006 / Nr. 207/2006

Prof. Dr. Brigitte Groneberg zur Vizepräsidentin der Universität Göttingen gewählt
Senat votiert für die Direktorin des Seminars für Altorientalistik - Amtszeit beginnt im Oktober 2006

(pug) Der Senat der Universität Göttingen hat in seiner Sitzung am gestrigen Mittwoch (21. Juni 2006) Prof. Dr. Brigitte Groneberg zur Vizepräsidentin der Georgia Augusta gewählt. Mit deutlicher Mehrheit votierten die Mitglieder des Senats für Prof. Groneberg, die in dieser Funktion Nachfolgerin des Physikers Prof. Dr. Reiner Kree wird. Das Votum des Senats muss durch den Stiftungsrat bestätigt werden. Im Präsidium der Universität steht die Wissenschaftlerin dem Präsidenten Prof. Dr. Kurt von Figura und den drei weiteren Vizepräsidenten Prof. Dr. Doris Lemmermöhle, Prof. Dr. Joachim Münch und Markus Hoppe zur Seite. In der Hochschulleitung wird sie unter anderem zuständig sein für den Bereich Studium und Lehre sowie das Sprachlehrzentrum. Ihre zweijährige Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2006. Prof. Groneberg ist Direktorin des Seminars für Altorientalistik.

Brigitte Groneberg (Jahrgang 1945) studierte Altorientalistik, Arabistik und Semitistik sowie Vorderasiatische Archäologie in Tübingen und Münster. Nach der Promotion 1972 war sie zunächst an der Arbeitsstelle Ugaritforschung und an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster tätig, bevor sie von 1974 bis 1987 am Altorientalischen Seminar der Universität Tübingen forschte, zuletzt als wissenschaftliche Oberassistentin. Dabei hielt sie sich zu Forschungsarbeiten am Oriental Institute der University of Chicago (USA) auf und habilitierte sich 1985 im Fach Altorientalistik. 1988 wurde die Wissenschaftlerin Forschungsdirektorin am Centre Nationale de la Recherche Scientifique in Paris (Frankreich) und arbeitete in der Forschungsgruppe "Mari" an Textarchiven aus diesem Ausgrabungsort (Tell Hariri) in Syrien. Es folgte das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt "Gebete an mesopotamische Göttinnen". Zum Wintersemester 1989/90 nahm Prof. Groneberg einen Ruf an das Archäologische Institut der Universität Hamburg an und wurde zum Wintersemester 1999/2000 auf die Professur für Keilschriftforschung, nunmehr Altorientalistik, nach Göttingen berufen.

Zu den Forschungsschwerpunkten von Prof. Groneberg gehören die ältesten semitischen Sprachen, die zusammengefasst als das "Akkadische" bezeichnet werden, sowie die Kulturgeschichte und Literatur des Alten Vorderen Orients und die Religionsgeschichte dieses Gebietes mit dem Irak, Syrien und der Türkei (Mesopotamien). In Rahmen ihres aktuellen Forschungsprojekts entsteht eine digitale Datenbank mit rund 300 lexikalischen Listen aus dem nordirakischen Ausgrabungsort Assur, die zu den ältesten Schulbüchern der Welt gehören.

Prof. Groneberg ist Mitglied der Struktur- und Haushaltskommission sowie der Studienkommission an der Göttinger Philosophischen Fakultät und gehört seit dem Wintersemester 2005/2006 der vom Senat eingesetzten Zentralen Kommission für Lehre und Studium an.

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