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An der Fachhochschule Gelsenkirchen schlägt PFAU ein besonders großes Rad

26.06.2006 - (idw) Fachhochschule Gelsenkirchen

Die Fachhochschule Gelsenkirchen hat sich beim "Programm zur finanziellen Absicherung von Unternehmensgründern aus Hochschulen" (PFAU) über die letzten zehn Jahre als Spitzenreiter unter den nordrhein-westfälischen Fachhochschulen herausgestellt. Das Förderprogramm des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministeriums fördert aus Hochschulen kommende Firmengründer mit innovativen technischen Produkt- und Verfahrensideen oder innovativen produktorientierten Dienstleistungen. Gelsenkirchen/Bocholt/Recklinghausen. Wie aus einer jetzt vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie zusammengestellten Tabelle hervorgeht, liegt die Fachhochschule Gelsenkirchen im landesweiten Förderprogramm PFAU (Programm zur finanziellen Absicherung von Unternehmensgründern aus Hochschulen) mit elf bewilligten Förderanträgen seit der ersten Förderrunde im Jahr 1996 an der Spitze der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen. Sie ist zugleich die einzige Fachhochschule, die es in den zweistelligen Bereich schaffte. Außer in der ersten Förderrunde vom September 1996 und dem Jahr 2000 hat die Fachhochschule Gelsenkirchen in jedem Jahr mindestens einen ihrer Absolventen damit bei der Gründung eines eigenen Unternehmens fördern können. Die Förderung umfasst für längstens zwei Jahre eine halbe Personalstelle und ein Beratungsscheckheft, mit dem der Firmengründer Dienstleistungen im Umfang von bis zu rund 5000 Euro abrufen kann.
Bei den unterstützten Firmengründern kommen alle Standorte der Hochschule in Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen vor. Beispielsweise wird seit letztem Jahr der Dattelner Christian Weißmüller vom Recklinghäuser Studiengang Materialtechnik gefördert. Er hat sich mit der Bereitstellung von Werkstoffen und Prüfkörpern zur Qualitätsüberwachung selbstständig gemacht. Oder Hendrik Ruhr aus Ahaus, der in Bocholt Wirtschaftsingenieurwesen studiert hat und sich jetzt mit einem Hilfsmotor namens "Biboxter" verselbstständigt. Biboxter macht aus einem Gleitschirm einen Motorschirm und den Flieger damit unabhängig von Starthängen. Oder Stefan Ungruh, der in Gelsenkirchen Wirtschaft mit dem Studienschwerpunkt Kultur-, Medien- und Freizeitmanagement studiert hat. Seine Firmengründungsidee: ein handliches Gerät, das etwa in Museen Informationen abruft und dem Besucher zur Verfügung stellt. Ungruhs Pfau-Förderung ist inzwischen ausgelaufen, sein Unternehmen aber steht: zwei feste Mitarbeiter und knapp ein Dutzend projektbezogen eingestellte freie Mitarbeiter haben inzwischen in dem Kölner Unternehmen die Dienstleistungspalette außerdem ausgeweitet.

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