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Gleiche Chancen für Frauen und Männer

07.05.2002 - (idw) Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft

"TOTAL E-QUALITY"-Prädikat an Forschungszentrum Karlsruhe verliehen

Im Rahmen einer Feier im Wissenschaftszentrum Bonn wird das Forschungszentrum Karlsruhe am heutigen 6. Mai 2002 mit dem Prädikat "TOTAL E-QUALITY" ausgezeichnet. Das Prädikat wird für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personal- und Organisationspolitik verliehen.

Chancengleichheit im Sinne des "TOTAL E-QUALITY"-Prädikates ist dann erreicht, wenn Kompetenzen und Begabungen beider Geschlechter gleichermaßen anerkannt, eingesetzt und entwickelt werden. Im Forschungszentrum Karlsruhe setzt man umfassende Maßnahmen ein, um dieses Ziel zu verwirklichen. Sie reichen vom Personal-Marketing über Stellenausschreibungen und -besetzungen bis hin zu einem spezifischen Fort- und Weiterbildungsprogramm. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen. Diese beinhalten unter anderem eine Vielzahl flexibler Arbeitszeitmodelle (einschließlich Telearbeitsplätzen) sowie Unterstützungsangebote bei der Kinderbetreuung.

Auf diese Weise konnte der Anteil der Wissenschaftlerinnen im natur- und ingenieurwissenschaftlich geprägten Forschungszentrum Karlsruhe auf über 20 % erhöht werden - im Programm "Biomedizin" des Forschungszentrums liegt er sogar bei 50 %.

Der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V., der das Prädikat vergibt, wurde im Jahre 1996 in Frankfurt/Main ins Leben gerufen. Er geht zurück auf eine Konferenz des Netzwerkes "Positive Aktionen" der Europäischen Kommission im Mai 1994 in Como (Italien).

Gegründet wurde TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. von Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen bzw. Organisationen Bayer AG, DT Bad Kissingen Technische Vertriebs GmbH, Deutsche Telekom AG, Hoechst AG, Albert Mühlenberg OHG, Phillips GmbH, Volkswagen AG, Deutscher Gewerkschaftsbund, Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit sowie vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V.

Joachim Hoffmann 6. Mai 2002

Rückfragen unter Telefon 07247/82-2861
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