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Gute Erfolgsquoten bei staatlichen Prüfungen

03.07.2006 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Vergleich des Deutschen Ärzteblattes zeigt, dass Studierende der Universität Witten/Herdecke (UWH) in der schriftlichen ärztlichen Vorprüfung ("Physikum") eine überdurchschnittliche Erfolgsquote erreichen und mit sieben Prozent den niedrigsten Anteil an Prüfungswiederholern in Deutschland Studierende der medizinischen Fakultät der Privatuniversität Witten/Herdecke erreichen sowohl im 1. als auch im 2. Staatsexamen deutlich niedrigere Durchfallquoten als im Durchschnitt des Landes Nordrhein-Westfalen. Das ergibt eine eigene Auswertung der entsprechenden Statistiken des Instituts für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP). Hier werden die Prüfungen für alle angehenden Ärzte in Deutschland erstellt und ausgewertet. Die Statistiken zeigen für NRW ein NICHT-Bestehen des Ersten Staatsexamens von 13,1 % (UWH: 8,8 %) und des Zweiten Staatsexamens von 5,2 % (UWH: 4,1 %).

Zu einem ähnlich positiven Ergebnis für die UWH kommt ein gerade erschienener Vergleich des Deutschen Ärzteblattes auf der Basis der Ergebnisse der schriftlichen ärztlichen Vorprüfungen ("Physikum") der Jahre 1994 bis 2004. Diese Multiple Choice-Prüfung fragte die Grundlagen-Kenntnisse der ersten vier Semester ab und galt als besonders "harter" Parameter des Leistungsvergleiches, weil subjektive Beurteilungen durch Prüfer nicht einfließen können. Das "Physikum" wird seit 2004 in dieser Form nicht mehr durchgeführt.

Danach liegt die Universität Witten/Herdecke mit der Gesamterfolgsquote im Vergleich der 36 deutschen Medizinfakultäten auf dem 12. Platz und damit im oberen Mittelfeld. Mit dieser Gesamterfolgsquote erreicht die UWH den besten Wert aller Hochschulen in NRW und mit sieben Prozent sogar die niedrigste Durchfallquote aller deutschen Universitäten:
"Auch wenn grundsätzlich hinterfragt werden muss, wie viel diese Prüfungen über die Befähigung zum Arztberuf aussagen können, so zeigen diese Daten erneut, dass Medizinstudierende der Universität Witten/Herdecke, was ihre Lernleistungen angeht, den Vergleich mit Studierenden an staatlichen Hochschulen nicht zu scheuen brauchen", so Medizindekan Prof. Dr. Matthias Schrappe.

Im reformierten Studiengang der UWH werden moderne und praxisnahe Lernformen, wie das problemorientierte Lernen, erprobt. Das aufwändige Auswahlverfahren berücksichtigt die Persönlichkeit der Bewerber stärker als deren Abiturnote.
Die Reform der Medizinerausbildung an der Universität Witten/Herdecke, zu deren Kernpunkten auch ein neuer, grundlagenwissenschaftlicher Schwerpunkt zählt, werde hier zu einer weiteren signifikanten Verbesserung führen, ist sich Schrappe sicher.

Kontakt: Dr. Olaf Kaltenborn, Tel.: 02302/926-848, Mail: public@uni-wh.de
Weitere Informationen: http://www.aerzteblatt.de
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