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Die eigene Zukunft im Blick: RUB-Studierende beleuchten neue Wirtschaftsmodelle

06.07.2006 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Bochum, 06.07.2006
Nr. 237

Die eigene Zukunft im Blick
RUB-Studierende beleuchten neue Wirtschaftsmodelle
Diskussionsveranstaltung zu recyclebaren Produkten

Ob Messer, Gabel oder Teller: Haben sie ihren Zweck erfüllt, werden sie wieder zu dem, woraus sie entstanden. So genannte cradle-to-cradle-Produkte (c2c) sind zu 100 Prozent recyclebar oder kompostierbar. Sie stehen im Mittelpunkt des bundesweiten Wettbewerbs "Gemacht für die Zukunft?" von Stipendiaten der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw), darunter auch vier Studierende der RUB. Mit ihren Projektideen gewannen die Studierenden die finanzielle Unterstützung der Deutschen Bank, um zehn regionale, nicht öffentliche Veranstaltungen, Workshops und Kongresse rund um das Thema "c2c" zu organisieren. Unter dem Titel "Einweggeschirr ist keine Sackgasse?" geht es am Mittwoch, 12.7.2006 in Bochum um kompostierbares Einweggeschirr als Beispiel eines typischen c2c-Produktes.

Potenzial und Wirtschaftlichkeit

Partner der Veranstaltung ist die Bochumer Firma Loick Biowertstoffe, deren Produkte nicht aus Plastik bestehen, sondern aus nachwachsenden Rohstoffen, zum Beispiel aus Stärke aus Mais und Zuckerrüben. Loick stellt damit unter anderem kompostierbares Geschirr und verschiedene Verpackungsmaterialien her. Unter Beteiligung des AKAFÖ, einem der größten Caterer der Region, diskutieren die Teilnehmer über das Potenzial und die Wirtschaftlichkeit dieser c2c-Produkte. Informationsmaterial und Musterprodukte, die die Inhalte dieser Veranstaltung präsentieren, sollen auch einige Tage danach noch im Mensafoyer für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Abschließend werden die Stipendiaten die gewonnenen Ergebnisse zusammenfassen und als Buch veröffentlichen.

Die Organisatoren

Die Bochumer Projektgruppe, die sich mit ihrer Idee erfolgreich im Wettbewerb der Stiftung durchgesetzt hat, besteht aus: Anne Heiland (studiert Sales Engineering and Product Management), Gregory von Abendroth (promoviert in Biologie), Martin Dombrowsky und Stefan Rickelt (beide promovieren im Maschinenbau). Sie sind eins von zehn Siegerteams bundesweit, die nun an ihren jeweiligen Hochschulstandorten solche Infoveranstaltungen in Eigenregie organisieren. Partnerunternehmen sind unter anderem namhafte Firmen wie Trigema oder Aral Waschstraßen. Insgesamt hatten sich 44 Projektteams mit ihren Ideen im Wettbewerb beworben, den die Stiftung unter ihren rund 1.000 Stipendiaten ausgeschrieben hatte.

Weitere Informationen

Internet: http://www.zukunftmachen.org
Anne Heiland, Ruhr-Universität Bochum, ISE/eurom, Tel. 0234/32-26401, E-Mail : Anne.Heiland@rub.de

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