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Gemeinsames Wissen ankern: Europäischer Schiffbautag in Brüssel

06.07.2006 - (idw) Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. (ZGDV)

Europäische Schiffbauer stehen in starker Konkurrenz zu ihren asiatischen Mitbewerbern. Doch mit innovativen Hightech-Schiffen wollen sie sich an die Spitze des Weltmarktes setzen. Am 12. Juli 2006 präsentieren sich insbesondere Akteure aus Mecklenburg-Vorpommern als Innovationspartner für die Branche. Der erste Europäische Schiffbautag 2006 widmet sich unter Beteiligung des Wirtschaftsministers Dr. Otto Ebnet den Innovationen im Schiffbau und thematisiert seine Wettbewerbsfähigkeit für das gesamte Europa. Angesichts des international wachsenden Wettbewerbsdrucks in Industrie und Wirtschaft wird der Schiffsmarkt in Europa und Asien mit harten Bandagen umkämpft. "Der internationale Wettbewerb dreht sich nicht nur um die kostengünstige Fertigung, sondern um die Entwicklung von effizienten Produktionsprozessen unter Einhaltung hoher Qualitätsstandards", sagt Dr. Uwe von Lukas, Mitinitiator des Schiffbautages und Leiter des Zentrums für Graphische Datenverarbeitung e.V. (ZGDV) in Rostock. "Der Einsatz der von uns entwickelten Technologien der Virtuellen Realität kann die Effizienz bei der Planung und Wartung von Schiffen verbessern und reduziert im Bereich des Trainings und der Wartung die Betriebskosten des Reeders." Die ebenfalls in Rostock ansässige Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt stellt ihre mobilen Lasertechnologien in Brüssel vor - ein weiteres Beispiel für Hightech aus Mecklenburg-Vorpommern.

Der Europäische Schiffbautag ist erstmals vom Informationsbüro des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei der EU in Kooperation mit dem Europäischen Schiffbauverband CESA ins Leben gerufen worden. Unter dem Motto "Innovationen im Schiffbau - Wettbewerbsfähigkeit für Europa" werden am 12. Juli 2006 zahlreiche hochkarätige Referenten aus Politik, Forschung und Industrie in Brüssel zusammenkommen, um die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für die Zukunft des Schiffbaus zu erläutern und dessen Stellenwert für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas aufzuzeigen. "Der Schiffbau bietet ein großes Spektrum innovativer Produkte und Verfahren. Mecklenburg-Vorpommern braucht sich dabei als Hightech-Standort nicht zu verstecken. Doch mangelt es teils an der überregionalen Sichtbarkeit", so von Lukas weiter. Dieses Defizit soll in Brüssel nun behoben werden.

Weitere Informationen sowie das detaillierte Programm finden Sie unter:
http://www.mv.bei-der-eu.de/pages/veranstaltungen.html

Kontakt:
Dr.-Ing. Uwe von Lukas
Telefon: +49/(0) 381 / 40 24-150
E-Mail: uwe.von.lukas@rostock.zgdv.de

Kurzprofil INI-GraphicsNet
Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy in Providence, Rhode Island (USA), dem Omaha Graphics and Media Laboratory (OGM) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).
Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen Euro.

Weitere Informationen: http://www. http://www.mv.bei-der-eu.de/pages/veranstaltungen.html - detailliertes Programm
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