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Fakultätentag Maschinenbau zum "Bologna-Prozess": Rahmenbedingungen schaffen

11.07.2006 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Bochum, 11.07.2006
Nr. 243

Jetzt erst recht: Rahmenbedingungen schaffen
Fakultätentag Maschinenbau zum "Bologna-Prozess"
Masterstudium muss Regelstudium werden

Bekräftigt hat der deutsche Fakultätentag Maschinenbau und Verfahrenstechnik (FTMV) seine Position zu den gestuften Studiengängen in den Ingenieurwissenschaften: "Die Politik ist gefordert, endlich richtige Rahmenbedingungen für die Ingenieurausbildung in Deutschland zu schaffen", sagte Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Predki (Ruhr-Universität Bochum), Vorsitzender des FTMV, vergangene Woche in Bremen. Vertreterinnen und Vertreter deutscher Hochschulen setzten sich auf dem Fakultätentag erneut mit der geplanten Studienreform auseinander und unterstrichen ihre Forderungen, die sie bereits 2005 in einem Positionspapier formuliert hatten.

Die Forderungen im Überblick

"Amerikanische Experten beneiden uns um unsere einzügigen Diplomstudiengänge in den Ingenieurwissenschaften", so Prof. Predki. "Die Reform wäre nur sinnvoll, wenn wir drei Ziele gegenüber dem heutigen Stand erreichen: Die Studiendauer zu verkürzen, die Abbrecherquote zu verringern und die Qualität der Ausbildung zu verbessern." So fordert der Fakultätentag in seinem Positionspapier unter anderem, dass der Masterabschluss zum "Regelabschluss" wird und es keine Quotenregelungen gibt, nach denen nur eine bestimmte Anzahl von Bachelor-Absolventen zum Masterstudiengang zugelassen wird. Außerdem lehnt der FTMV die "verschulte Promotion" ab. Predki: "Doktoranden forschen im Ingenieurwesen selbstständig, und der Industriestandort Deutschland braucht hoch innovative Ingenieure in ausreichender Zahl."

Positionen en detail

Ausführliche Informationen über das Positionspapier des FTMV aus dem vergangenen Jahr stehen im Internet unter: http://www.pm.rub.de/pm2005/msg00223.htm

Weitere Informationen

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Predki, Vorsitzender des FTMV, Lehrstuhl für Maschinenelemente, Getriebe und Kraftfahrzeuge, Fakultät für Maschinenbau der RUB, Tel. 0234/32-24061, E-Mail: wolfgang.predki@rub.de

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