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Heftige Diskussionen bei der 96. Senatssitzung an der Deutschen Sporthochschule Köln

11.07.2006 - (idw) Deutsche Sporthochschule Köln

Sporthochschule beschließt Satzung über Studiengebühren und Hochschulabgaben In seiner heutigen Sitzung hat der Senat der Deutschen Sporthochschule Köln die Satzung über die Erhebung von Studienbeiträgen und Hochschulabgaben an der Deutschen Sporthochschule Köln beschlossen. In ihr sind u.a. die Beitragssätze, mögliche Gründe für eine Abgabenermäßigung oder -befreiung sowie Maßnahmen zur Sicherung der Qualität der Lehre geregelt. Zu Letzterem wird eine Kommission eingerichtet.
Somit werden ab dem kommenden Wintersemester für alle als Ersthörer neu eingeschriebenen Erstsemester Gebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester fällig, für bereits eingeschriebene Studierende sowie für Zweithörer beginnt die Beitragspflicht mit dem Sommersemester 2007. Bei der Festlegung der Voraussetzungen für eine Beitragsbefreiung hat die Hochschule ein breites Spektrum von Gründen mit einbezogen. So können sich z.B. auch studierende Leistungssportlerinnen und -sportler bei entsprechender Kaderzugehörigkeit von den Studiengebühren befreien lassen.
Zur Sitzung, die wegen befürchteter Tumulte von 16 auf 8 Uhr vorverlegt wurde, war auch eine Gruppe von Studierenden sowie Mitglieder des AStA erschienen. Die Diskussionen verliefen zunächst relativ ruhig. Als sich im weiteren Verlauf der Schwerpunkt der Diskussion immer mehr vom eigentlichen Thema "Beitragssatzung" weg hin zu einer Grundsatzdiskussion über Studiengebühren entwickelte, spitzten sich die Auseinandersetzungen zu. Eine geordnete Senatssitzung war nicht mehr durchführbar und die Nichtöffentlichkeit der Sitzung wurde beschlossen. Der Großteil der Studierenden verließ daraufhin ruhig den Senatssaal, einige wenige mussten von Senatsmitgliedern zum Gehen überredet werden.
"Ich bin sehr froh", so Sporthochschulrektor Tokarski, "dass die heutige Senatssitzung doch noch ruhig zu Ende geführt werden konnte. Die Polizei war zwar vor Ort, musste aber nicht eingreifen. Die Studierenden haben die Sitzung friedlich verlassen."

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