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Erleichterung für Wasserkopf-Kinder - CMT präsentiert neues Hirndruckimplantat auf dem IVAM-Stand / Compamed 2006

12.07.2006 - (idw) IVAM Fachverband für Mikrotechnik

"Unsere Vision ist es, dass Wasserkopf-Patienten ihren Hirndruck zuhause überwachen", sagt Matthias Wenzel, Projektmanager Biomedical MEMS der Campus Micro Technologies GmbH (CMT). CMT stellt auf der Compamed vom 15. bis 17. November ein Hirndruckimplantat vor, das die Therapie der Hirnkrankheit erstmals unter Alltagsbedingungen kontrolliert: Der Patient ist nicht ans Krankenbett gefesselt, sondern kann sich frei bewegen. Im Rahmen der Zuliefermesse Compamed innerhalb der Medica präsentieren CMT und andere Unternehmen auf dem Produktmarkt Hightech for Medical Devices medizintechnische Neuheiten. Organisiert wird der Gemeinschaftsstand vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik. "Das Hirndruckimplantat ist eine Alternative zu Druckmesskathetern im stationären Bereich", meint Matthias Wenzel von CMT. "Eine externe Einheit sendet die Hirndruckdaten kontinuierlich an einen klinischen Überwachungsmonitor. Da es keine Kabel gibt, ist der Patient vollständig vom Monitor getrennt und kann sich frei bewegen", so Wenzel. Wenn die klinischen Tests unter Alltagsbedingungen funktionieren, könnten Patienten schon bald zuhause therapiert werden - ein Hoffnungsschimmer gerade für Kleinkinder, die unter Hydrocephalus leiden.

Wenn Hirnflüssigkeit nicht richtig zirkuliert, kann das zum Hydrocephalus - zu Deutsch: Wasserkopf - führen. Zur Therapie werden Drainagesysteme implantiert, die überschüssige Flüssigkeit ableiten. Aufgrund häufiger Störungen muss der Prozess stationär überwacht werden. Die Hirndruckdaten werden mit dem neuen Druckmessgerät von CMT drahtlos an eine am Körper getragene Einheit übertragen. Die Kopfhaut wird nach der Implantation wieder geschlossen, was Infektionen verhindert.

Die Aussteller des IVAM-Gemeinschaftsstandes Hightech for Medical Devices erwartet auf der Compamed im Rahmen der Medizintechnikmesse Medica ein Fachpublikum aus aller Welt. Firmen und Institute, die mit ausstellen und sich am Forum beteiligen möchten, können sich bei Katrin Manka (km@ivam.de; Tel.: 0231 9742 7081) anmelden. Mehr Infos und die Ausstellerliste sind unter http://www.ivam.de > Messen / Veranstaltungen zu finden.

Über IVAM:

IVAM, der Fachverband für Mikrotechnik, ist eine internationale Interessengemeinschaft von Unternehmen und Instituten aus der Mikrosystemtechnik. Derzeit sind 178 Unternehmen und Institute aus zwölf Ländern in Europa, Asien und den USA Mitglied bei IVAM.

Als kommunikative Brücke zwischen Anbietern und Anwendern von mikrotechnischen Produkten und damit verbundenen Dienstleistungen vermarktet IVAM Wettbewerbsvorteile durch Technologiemarketing. Lobbyarbeit für kleine und mittlere Unternehmen, Aus- und Weiterbildungsprojekte und weltweites Networking runden das Tätigkeitsprofil von IVAM ab.

IVAM - Fachverband für Mikrotechnik
Emil-Figge-Straße 76
44227 Dortmund
Telefon: 0231 / 9742-168
E-Mail: info@ivam.de

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