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Info-Tage "Europäische Geschichte" für Studieninteressierte

18.07.2006 - (idw) Universität Bayreuth

Vor einem Jahr ist an der Universität Bayreuth der neue Bachelor-Studiengang "Europäische Geschichte" erfolgreich gestartet. Im Sommer 2006 gibt es für alle Studieninteressierten erstmalig ein besonderes Informationsangebot: die Info-Tage "Europäische Geschichte" in Coburg vom 7. - 9. September 2006. Vor einem Jahr ist an der Universität Bayreuth der neue Bachelor-Studiengang "Europäische Geschichte" erfolgreich gestartet. Im Sommer 2006 gibt es für alle Studieninteressierten erstmalig ein besonderes Informationsangebot: die Info-Tage "Europäische Geschichte" in Coburg vom 7. - 9. September 2006. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, die Bayreuther Geschichtswissenschaft aus erster Hand kennenzulernen und sich in persönlichen Beratungsgesprächen über das Studium in Bayreuth zu informieren. Zugleich gewinnen sie einen direkten Einblick in die historische Forschung und ihre internationale Vernetzung: Sie nehmen an der Konferenz zur Geschichte der deutsch-britischen Beziehungen teil, die die Bayreuther Geschichtswissenschaft und die Prinz-Albert-Gesellschaft alljährlich für die interessierte Öffentlichkeit in Coburg ausrichten.

Professor Franz Bosbach, Vorsitzender der Prinz-Albert-Gesellschaft und Studienkoordinator an der Universität Bayreuth, erläutert die Gründe für dieses nicht alltägliche Veranstaltungsangebot: "Wir möchten alle, die sich für das Studium der europäischen Geschichte in Bayreuth interessieren, bereits vor der Einschreibung umfassend beraten. Diese Zulassungsberatung - sie heißt offiziell Eignungsfeststellung - haben wir obligatorisch eingeführt, damit gewährleistet ist, dass unsere Studienanfänger die erforderlichen Fähigkeiten und Neigungen für das anspruchsvolle Studienprogramm mitbringen. Sie sollen frühzeitig eine fundierte Orientierung über das Geschichtsstudium und die beruflichen Perspektiven erhalten. Wir hoffen, dass zu dieser Orientierung auch die 'Schnupperteilnahme' an einer wissenschaftlichen Tagung beiträgt, die einen Eindruck von der Forschungsarbeit des Historikers und ihren Methoden vermittelt. Und natürlich wollen wir unsere künftigen Studierenden persönlich kennenlernen. Eine studienbegleitende individuelle Betreuung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Bayreuther Studiengangs."

Die Coburger Veranstaltung der Prinz-Albert-Gesellschaft, zu der die jungen Newcomer eingeladen sind, hat sich als Forum für die Geschichte der deutsch-britischen Beziehungen international einen Namen gemacht. In diesem Jahr geht es um den reichhaltigen Kunst- und Quellenschatz des Hauses Sachsen-Coburg-Gotha aus dem 19. Jahrhundert in Windsor (bei London) und Coburg. "Geteilter Nachlass - Gemeinsames Erbe" ist das Thema der Konferenz, zu der zahlreiche Experten aus Deutschland und Großbritannien erwartet werden. Auf dem Programm steht - neben thematisch vielseitigen Vorträgen und Diskussionen - auch eine Exkursion zur Veste Coburg mit einer Besichtigung der Autographenausstellung "Ich mag die Geister der Entfernten ...". Teilnehmer, die im Anschluss an die Tagung bereits wissen, dass sie sich in Bayreuth für den Studiengang "Europäische Geschichte" einschreiben wollen, haben die Möglichkeit, die obligatorische Zulassungsberatung (Eignungsfeststellung) am 10. September in Coburg zu absolvieren.

Der Bayreuther Studiengang "Europäische Geschichte" zeichnet sich dadurch aus, dass er konzeptionell eine Brücke schlägt zwischen dem deutschen und dem angelsächsischen Verständnis eines geisteswissenschaftlichen Studiums. Die Vorteile einer praxisnahen Bachelor-Ausbildung, wie sie sich an britischen Universitäten bewährt hat, und die Vorzüge eines wissenschaftlich ausgerichteten Studiums, wie es der deutschen Hochschultradition entspricht, werden hier auf neuartige Weise zusammengeführt. Die Studierenden erhalten daher eine wissenschaftlich fundierte, forschungsnahe Ausbildung und werden dabei mit den Anforderungen der beruflichen Praxis intensiv vertraut gemacht. Die Ausbildung berücksichtigt insbesondere diejenigen sprachlichen, kulturellen und medialen Kompetenzen, die auf dem europäischen Arbeitsmarkt zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Absolventen sind daher sowohl für eine berufliche Tätigkeit in den Bereichen Kultur, Bildung und Medien als auch für ein anschließendes Master- oder Promotionsstudium bestens qualifiziert.

Voraussichtlich zum Wintersemester 2006/07 eröffnet die Universität Bayreuth eine Graduate School, die unter dem Leitthema "Mitteleuropa und angelsächsische Welt 1300-2000 / Central Europe and the English Speaking World 1300-2000" ein integriertes Master- und Promotionsstudium anbietet. Studierende, die an einer deutschen oder ausländischen Universität einen ersten Studienabschluss vornehmlich im Bereich der Geschichts-, Kultur-, Literatur- oder Sprachwissenschaften erworben haben, erhalten hier die Möglichkeit, interdisziplinär angelegte Forschungsprojekte im engen Kontakt mit Bayreuther Fachwissenschaftlern zu bearbeiten.

Kontaktadresse für weitere Informationen:

Professor Dr. Franz Bosbach
Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit
Kulturwissenschaftliche Fakultät
D-95440 Bayreuth
Tel.: 0921 / 55-4188 und -4190
E-Mail: franz.bosbach@uni-bayreuth.de
Weitere Informationen: http://www.uni-bayreuth.de/studium/bachelor/europa-geschichte.html Übersicht über Aufbau und Inhalte des BA-Studiengangs "Europäische Geschichte" http://www.uni-bayreuth.de/studium/bachelor/infotage-coburg.html Info-Tage in Coburg für Studieninteressierte, 7. - 9. September 2006 http://www.prinz-albert-gesellschaft.uni-bayreuth.de Homepage der Prinz-Albert-Gesellschaft, mit Informationen zur Coburger Konferenz

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