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Polymere in Thüringen

11.08.2006 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Thüringer Werkstofftag am 5. Oktober an der Universität Jena / Anmeldeschluss: 1. September Jena (11.08.06) Der Thüringer Werkstofftag findet in diesem Jahr am 5. Oktober im Institut für Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie (IMT) der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt. Wissenschaftler sowie Praktiker aus der Industrie werden unter dem Motto "Polymere in Thüringen" industrielle Anwendungen, physikalische Aspekte und die Herstellung von Polymeren vorstellen und diskutieren. "Darüber hinaus sollen die bewährten Kontakte gepflegt und neue geknüpft werden", sagt der Organisator des Werkstofftags Dr. Thomas Keller, der am IMT Polymeroberflächen untersucht. Wer während des Thüringer Werkstofftages eigene Themen vorstellen will, muss sich bis zum 1. September anmelden. Über die Thüringer Polymer-Landschaft informieren können sich darüber hinaus alle Interessierten, die sich bis zum 29. September anmelden.

Der Thüringer Werkstofftag wird jährlich wechselnd im Rahmen des erfolgreichen Verbundstudienganges Werkstoffwissenschaft von einer der drei Universitäten in Jena, Ilmenau und Weimar ausgerichtet. Dabei steht immer ein aktuelles Thema aus der Werkstoffforschung im Vordergrund des Werkstofftages. Dieses Jahr sind es die Polymere. Die Thüringer Polymerindustrie produziert z. B. Bauteile für den Flugzeug- und Fahrzeugbau sowie die Medizintechnik und ist ein starker Wirtschaftsfaktor im Freistaat. Die Thüringer Universitäten haben sich im Bereich der polymeren Solarzellen, Biomaterialien (Implantate) und der Strukturforschung einen Namen gemacht. Daneben arbeitet eine Reihe von außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Freistaat an industriellen Anwendungen von Polymeren.

"Moderne polymere Werkstoffe umgeben uns in zahlreichen Bereichen des täglichen Lebens und machen es angenehm und sicher", sagt Prof. Dr. Klaus Jandt, Veranstalter des diesjährigen Thüringer Werkstofftages. "Durch ihre Leichtigkeit und gute Formgebung", so der Direktor des Instituts für Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie der Friedrich-Schiller-Universität weiter, "tragen Polymere z. B. im Fahrzeugbau aufgrund der Kraftstoffersparnis zur Erhaltung unserer natürlichen Ressourcen bei und machen das Autofahren sicherer, etwa durch den Airbag".

Die Beiträge aus der Industrie und der Praxis nehmen auf dem Werkstofftag einen besonders breiten Raum ein. Eine Posterpräsentation wird das Themenspektrum ergänzen. Auch studentische Arbeiten sollen gezeigt werden. Der beste studentische Beitrag wird ausgezeichnet.

Interessenten können ihre Vorträge, Poster, Firmen- und Produktpräsentationen bis zum 1. September und ihre Teilnahme bis zum 29. September anmelden unter: http://www.werkstofftag.uni-jena.de/.

Kontakt:
Prof. Dr. Klaus D. Jandt
Institut für Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie der Universität Jena
Löbdergraben 32, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 947730
Fax: 03641 / 947732
E-Mail: K.Jandt[at]uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.werkstofftag.uni-jena.de/
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