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Gärten und Parks im Leben der jüdischen Bevölkerung nach 1933

11.08.2006 - (idw) Leibniz Universität Hannover

Internationales Symposium des Zentrums für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur der Leibniz Universität Hannover Das Symposium "Gärten und Parks im Leben der jüdischen Bevölkerung nach 1933" befasst sich mit einem bislang weitgehend unberücksichtigt gebliebenen Forschungsfeld: der Bedeutung von Gärten und Parks als Orten der Zuflucht wie auch der Verfolgung. Eine international und interdisziplinär zusammengesetzte Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird von Donnerstag, den 7. bis Sonnabend, 9. September 2006 in den Räumen der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (ehem. Israelitische Gartenbauschule Ahlem), Heisterbergallee 12, Hannover-Ahlem unterschiedliche Facetten dieser Thematik diskutieren. Detaillierte Informationen und Anmeldeformulare sind im Internet unter http://www.laum.uni-hannover.de/cgl abrufbar.

Das Symposium wird vom Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL) der Leibniz Universität Hannover durchgeführt und von der VolkswagenStiftung gefördert. Nach Grußworten durch den Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Dr. h.c. Herbert Schmalstieg, und den Präsidenten der Leibniz Universität Hannover, Prof. Erich Barke am Donnerstag um 10 Uhr geben Prof. Hubertus Fischer vom Deutschen Seminar sowie Prof. Joachim Wolschke-Bulmahn vom Institut für Landschaftsarchitektur der Leibniz Universität Hannover eine Einführung in das Tagungsthema. An den drei Tagen werden unterschiedlichste Aspekte beleuchtet: Gärten und Parks im Kontext von Antisemitismus und Apartheid, Jüdische Friedhöfe als Orte der Verfolgung, Literarische Erinnerungswelten und Gärten in der Literatur, Gärten der Ghettos und Konzentrationslager. Als internationale Referentinnen und Referenten konnten unter anderem Prof. Shmuel Burmil, Clemson University, USA, sowie Dr. Tal Alon-Mozes, Technion, Haifa und Dr. Hanna Livnat, Tel-Aviv University gewonnen werden.

Das CGL erhofft sich von dem Symposium Impulse, die zur Konstituierung einer längerfristig tätigen Forschergruppe führen.
Die Vortragssprache richtet sich nach der jeweiligen Sprache des im Programm angekündigten Titels. Die Konferenzsprache ist deutsch.

Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen steht Ihnen Frank Schalaster vom Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur unter Telefon +49 511.762-5789 oder per E-Mail unter cgl@uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Weitere Informationen: http://www.laum.uni-hannover.de/cgl - Informationen und Anmeldung
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