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Novobrain: Neues EU-Programm fördert Neurowissenschaftler an der RUB

25.08.2006 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Gemeinsam mit Bonner und Jülicher Forschern bildet die International Graduate School for Neuroscience an der Ruhr-Universität (IGSN) ab 1. September 2006 die ersten zehn Stipendiaten des neuen EU-Förderprogramms "NovoBrain" aus. Im Mittelpunkt des dreijährigen interdisziplinären Ph.D.-Studiums stehen Mechanismen des Lernens und des Gedächtnisses im Gehirn von Säugetieren. Novobrain wird mit EU-Mitteln aus dem Marie-Curie-Early-Stage-Training Programm gefördert. Das Novobrain-Programm wird koordiniert von Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan, Direktorin der IGSN. Bei einem Kick-off-Meeting am 1. September 2006 (ab 9:30 Uhr, Veranstaltungszentrum der RUB (Mensagebäude), Raum 1) werden die Stipendiaten begrüßt und die Forschungsprojekte vorgestellt. Die Medien sind herzlich willkommen. Bochum, 25.08.2006
Nr. 280

Novobrain: Neues EU-Programm fördert Neurowissenschaftler
Interdisziplinäre Ausbildung bei Bochumer, Bonner und Jülicher Forschern
IGSN heißt neue Stipendiaten willkommen

Gemeinsam mit Bonner und Jülicher Forschern bildet die International Graduate School for Neuroscience an der Ruhr-Universität (IGSN) ab 1. September 2006 die ersten zehn Stipendiaten des neuen EU-Förderprogramms "NovoBrain" aus. Im Mittelpunkt des dreijährigen interdisziplinären Ph.D.-Studiums stehen Mechanismen des Lernens und des Gedächtnisses im Gehirn von Säugetieren. Novobrain wird mit EU-Mitteln aus dem Marie-Curie-Early-Stage-Training Programm gefördert. Das Novobrain-Programm wird koordiniert von Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan, Direktorin der IGSN. Bei einem Kick-off-Meeting am 1. September 2006 (ab 9:30 Uhr, Veranstaltungszentrum der RUB (Mensagebäude), Raum 1) werden die Stipendiaten begrüßt und die Forschungsprojekte vorgestellt. Die Medien sind herzlich willkommen.

Prestige-trächtiges Förderprogramm

Das Marie-Curie-Programm unterstützt gut strukturierte Forschungsausbildungsprogramme zum Erwerb spezieller wissenschaftlicher und technologischer Fähigkeiten. Der Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung junger Wissenschaftler und soll die Nachwuchsforscher ermutigen, langfristig auf dem Gebiet ihrer Forschung tätig zu werden. "Die so genannten EST-Programme zählen derzeit zu den Prestige-trächtigsten Programmen der EU", freut sich Manahan-Vaughan. "Die Konkurrenz darum ist gewaltig, deswegen sind wir besonders stolz, zu den geförderten Institutionen zu gehören."

IGSN setzt Maßstäbe

Seit ihrer Gründung 2001 setzt die IGSN Maßstäbe: Über 1100 Publikationen veröffentlichten ihre Mitglieder in "peer reviewed" wissenschaftlichen Zeitschriften; die RUB-Neurowissenschaftler gehören zu den 0,1% der weltweit meistzitierten Neurowissenschaftler (Quelle: ISI Citation Index). Darüber hinaus waren die Mitglieder - zurzeit 35 - mit 150 Forschungsanträgen erfolgreich, so dass sie rund 20 Mio. Euro Drittmittel einwerben konnten. Weitere 15 Mio. Euro erwirtschafteten sie durch erfolgreiche Konsortiumsanträge. Auch die Studierenden beweisen ihre Exzellenz: Seit 2001 haben sie über 90 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Derzeit werden über 50 Stipendiaten an der IGSN ausgebildet.

Weitere Informationen

Ursula Heiler, Koordination der International Graduate School for Neuroscience der Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-26682, E-Mail: heiler-igsn@rub.de, Informationen und Programm im Internet: http://www.rub.de/igsn
Weitere Informationen: http://www.rub.de/igsn
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