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Ist Religion ein göttliches oder ein kulturelles Phänomen?

29.08.2006 - (idw) Eberhard Karls Universität Tübingen

Vom 1. - 4. September findet im Evangelischen Stift der Universität Tübingen die Tagung "Religion im nachmetaphysischen Zeitalter" ("Religion after Metaphysics") der European Society for Philosophy of Religion statt. Dr. Hans-Peter Großhans, Privatdozent für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, organisiert die diesjährige internationale Veranstaltung, die alle zwei Jahre in einem anderen europäischen Land stattfindet. Angemeldet sind rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus 15 verschiedenen Ländern kommen und zum allergrößten Teil an theologischen oder philosophischen Fakultäten religionsphilosophische Themen bearbeiten.

Die Tagung greift eine der wichtigsten Kontroversen gegenwärtiger religionsphilosophischer
Forschung auf: Ob Religion auf Metaphysik angewiesen ist oder nicht, und wie sich die
Problemlage verändert, wenn dies aus religionskritischen oder aus theologischen Motiven in
Frage gestellt wird. Seit Jahren vollzieht sich eine 'empirische Wende' in der religionswissenschaftlichen und religionsphilosophischen Beschäftigung mit Religion, die diese
primär oder ausschließlich als gesellschaftliches und kulturelles Phänomen in den Blick fasst und nicht mehr in erster Linie als Wahrnehmungsweise des Göttlichen oder Übernatürlichen.

Die Tagung im Internet: http://www.philosophy-of-religion.org

Weitere Informationen:

Dr. Hans-Peter Großhans
Österbergstr. 4
07071/ 51105
E-Mail: hans-peter.grosshans@uni-tuebingen.de

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