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Wissenschaftstag der Agrarforschung zur Grünen Woche in Berlin mit guter Resonanz

28.01.2003 - (idw) Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa

Am Vortag des 10. Ost-West-Agrarforums der Grünen Woche Berlin organisierte das Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) gemeinsam mit weiteren Forschungseinrichtungen unter Mitwirkung der Arbeitsgemeinschaft Tropische und Subtropische Agrarforschung e.V.(ATSAF) einen Wissenschaftstag, der in diesem Jahr unter dem Thema: "EU-Agrarpolitik im Spannungsfeld der Osterweiterung" stand.

Das Ziel dieses Wissenschaftstages bestand darin, Vertreter aus wissenschaftlichen Einrichtungen, Beratungsorganisationen, Verbänden, der Wirtschaft und Verantwortungsträger aus Ministerien und Verwaltungen zusammenzuführen, um Lösungsmöglichkeiten für im Transformationsprozess sichtbar gewordene Probleme zu diskutieren. Es wurden Erfahrungen aus erfolgreicher Projekten vermittelt sowie Anregungen und Hinweise zu neuen Forschungsaufgaben gegeben.
Die Plenarveranstaltung widmete sich vier inhaltlichen Schwerpunkten:
· Veränderungen des Kräfteverhältnisses innerhalb der erweiterten Union und deren Auswirkungen auf politische Entscheidungsprozesse
· Konsequenzen einer Reform der Direktzahlungen über eine Entkoppelung von Produktion und Beihilfen
· Sicherung des Bedarfes an wissenschaftlich basierter Politikberatung als eine Herausforderungen an Wissenschaft und Forschung
· Schwerpunkte des 6. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission.
Die anschließenden Sektionsberatungen hatten die künftige Gestaltung einer nachhaltigen Landwirtschaft in Mittel- und Osteuropa, Ergebnisse des internationalen CEESA- Projektes (Central and Eastern European Sustainable Agriculture) und die Prozess- und Produktqualität von Agrarprodukten in den MOEL zum Inhalt.
Zum Thema EU-Osterweiterung - Chancen für den ländlichen Raum in Südosteuropa - Leitbilder, Konzepte, Instrumente - fand eine weitere Sektionssitzung statt, die von der GTZ und der DLG gestaltet wurde.
Die Resonanz auf die Veranstaltung, die Diskussion im Plenum und in den anschließenden Sektionen bestärkt die Organisatoren, diese Form eines internationalen Meinungsaustausches über aktuelle Themen der europäischen Agrarpolitik fortzuführen.
Die künftig vorgesehene Einbeziehung eines noch größeren Kreises von universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, aber auch von Beratungseinrichtungen und Verbänden, in die Gestaltung des Wissenschaftstages soll den Dialog zwischen Wissenschaft und praktischer Politikberatung weiter unterstützen.
Die Unterlagen der Plenarveranstaltung und der Sektion "Prozess- und Produktqualität von Agrarprodukten" sind unter der Adresse >http://www.iamo.de/ostwest_forum/ostwest10_start.htm < verfügbar, der Bericht des internationalen Projektes CEESA wird zur Veröffentlichung vorbereitet.

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