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Sprungbrett in die Nanowelt

29.08.2006 - (idw) Kompetenzzentrum Nanotechnologie

Bereits zum vierten Mal lädt das Kompetenzzentrum CC-NanoChem zur Summer School Chemische Nanotechnologie ein. Die Veranstaltung, die vom 09. - 13. Oktober 2006 am renommierten Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) in Saarbrücken stattfindet, wendet sich an Studenten und junge Wissenschaftler aus Chemie, Physik, Biologie und Werkstoffwissenschaften, die fundiertes Grundlagenwissen in dieser Zukunftstechnologie erwerben möchten. Rund 30 Vorträge von Experten aus führenden Forschungseinrichtungen, innovativen Nanotechnologie-Firmen und Unternehmen der Großindustrie sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm versprechen höchste Effizienz. Die Nanotechnologie ist auf dem Vormarsch. Besonders das Gebiet der neuen Werkstoffe und Beschichtungen auf Basis von Nanopartikeln hat einen beachtlichen Reifegrad erlangt. In vielen Einsatzgebieten wurde hier bereits der Übergang von der akademischen Forschung zu industriellen Anwendungen vollzogen. Erfolgreiche junge Nanotechnologie-Unternehmen expandieren, Großunternehmen legen millionenschwere Nanotechnologie-Programme auf. Beide befürchten bereits einen Mangel an entsprechend ausgebildeten Fachkräften in naher Zukunft.

Eine Ausbildung zum Nanotechnologen gibt es jedoch nicht - es sind Chemiker, Physiker, Materialwissenschaftler, Ingenieure, Biologen und Mediziner, die in gemeinsamer Arbeit das Studium der Nanowelt für die verschiedensten Anwendungsbereiche betreiben. Wesentliches Ziel der Summer School Chemische Nanotechnologie ist es darum, Studenten und Nachwuchswissenschaftlern aus den verschiedenen Disziplinen einen Blick über den Zaun ihres jeweiligen Fachgebietes zu ermöglichen und sie die Faszination interdisziplinärer Forschung und Entwicklung erleben zu lassen. Ausgebuchte Veranstaltungen in den Vorjahren haben die große Attraktivität dieses Konzepts bewiesen.

Die Grundlagen der Synthese, Verarbeitung und Charakterisierung von Nanomaterialien werden von ausgewiesenen Experten aus dem INM, dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung, den Universitäten Potsdam und Erlangen-Nürnberg, dem Institute for Analytical Science Dortmund/Berlin, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, dem luxemburgischen Centre de Recherche Public Gabriel Lippmann sowie vom Gerätehersteller Malvern vermittelt

Vielversprechende biomedizinische Anwendungen der Nanotechnologie stellen die Berliner Magforce Nanotechnologies, die Technische Universität Hamburg-Harburg und die Universität Besançon vor.

Die Herstellung und Anwendung von Nanomaterialien auf der industriellen Skala schließlich steht im Mittelpunkt der Vorträge von Unternehmen wie BASF, Bayer MaterialScience, Beiersdorf, Degussa, Bühler Partec und Interver Securite.

Die Referenten stehen den Teilnehmern im Anschluss an das Vortragsprogramm für weiterführende Diskussionen zur Verfügung.

Neben der umfangreichen Wissensvermittlung bietet die Veranstaltung den Teilnehmern auch eine unvergleichliche Chance, zukünftige Arbeitgeber oder Projektpartner kennen zu lernen.

Auf dem Programm stehen weiterhin Besichtigungstouren durch die Exponate-Ausstellung und ausgewählte Laboratorien des INM, sein Anwendungszentrum Neue Materialien Oberflächentechnik (NMO) und die Produktionsstätten der saarländischen Nanotechnologie-Firmen Nanogate und Nano-X.


Zum Rahmenprogramm gehören ein gemeinsames Abendessen am ersten Veranstaltungstag, das dem gegenseitigen Kennenlernen der Teilnehmer dienen wird, sowie ein Ausflug zum Weltkulturerbe Völklinger Hütte.
Weitere Informationen: http://www.cc-nanochem.de/Events/SummerSchool06.php
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