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Dr. Dietrich Kaiser ist der neue Direktor des DIMDI

30.08.2006 - (idw) Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI)

Am 18. August 2006 wurde Dr. Dietrich Kaiser von Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder, BMG, in das Amt des Direktors eingeführt. Kaiser leitete das DIMDI als kommissarischer Direktor bereits seit dem Ausscheiden von Dr. Frank Warda. Dr. Dietrich Kaiser war seit 1986 in der Abteilung Datenverarbeitung und Informationssysteme des DIMDI tätig, deren Leitung er im Februar 2001 übernahm. Vier Jahre später wurde er stellvertretender Direktor des Instituts, das er seit Dezember 2005 auch kommissarisch geleitet hat.

"Als europaweit anerkannte Einrichtung mit hoher Kompetenz für Informationstechnologie sind auf das DIMDI in den vergangenen Jahren zahlreiche international relevante Aufgaben zugekommen. Das DIMDI hat sich erfolgreich um Aufträge auf europäischer Ebene beworben", stellte Staatssekretär Schröder fest.

Mit seinen Arbeiten im Bereich der medizinischen Klassifikationen und Begriffssysteme schaffe das DIMDI wichtige Schlüsselelemente für die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems, führte Schröder weiter aus. Die Beiträge zur Bewertung medizinischer Verfahren und Technologien und die modernen Informationssysteme seien wichtige Grundlagen für die medizinische Versorgung.

Der eingeschlagene Kurs habe das DIMDI auf einen guten Weg geführt, der weiter verfolgt werden sollte. Es werde auch in Zukunft darum gehen, als Kompetenzzentrum dem BMG zur Verfügung zu stehen und die Institute im Geschäftsbereich weiter zu unterstützen.

"Dr. Kaiser übernimmt damit ein Amt, das eine anspruchsvolle Aufgabe darstellt und mit großer Verantwortung verbunden ist. Denn bei den finanziellen und personellen Rahmenbedingungen ist auf mittlere Sicht keine Verbesserung in Aussicht", sagte Schröder. "Doch das DIMDI und sein neuer Direktor können sich auch in dieser schwierigen Situation der Unterstützung des Ministeriums sicher sein, damit das DIMDI weiterhin erfolgreich arbeiten kann."

"Es gilt, die Kontinuität der Arbeit im DIMDI sicherzustellen und entsprechend der Fortschritte im Gesundheitswesen weiter zu entwickeln. Die Ressourcenfrage wird bei der Prioritätensetzung ein maßgeblicher Faktor sein", skizzierte Kaiser seine zukünftige Arbeit.

Bereits während des Studiums und der Promotion in Physik beschäftigte sich Kaiser mit elektronischer Datenverarbeitung im Fachgebiet Astrophysik. Seit 1986 arbeitet er im DIMDI, zunächst als Systemanalytiker in der Arbeitsgruppe Software-Entwicklung des DIMDI. Hier übernahm er zunehmend Planungs- und Managementaufgaben, unter anderem in mehreren EU-geförderten Projekten mit international zusammengesetzten Konsortien. 1999 wurde er Gruppenleiter für die Software-Entwicklung, schon zwei Jahre später übernahm er als Leiter der Abteilung Datenverarbeitung und Informationssysteme die Verantwortung für den gesamten technischen Bereich des Instituts: Datenbanken, Software-Entwicklung, Systemadministration, Telekommunikation und Rechenzentrum.

Kaiser wird seine langjährige Erfahrung als Spezialist für Informationssysteme im deutschen Gesundheitswesen zunächst für die Weiterentwicklung der vorhandenen Systeme und für die Konzeption von neuen Systemen einsetzen. Als Direktor des DIMDI wird einer seiner Schwerpunkte auf der intelligenten Vernetzung von medizinischen Daten mit komfortablen Zugriffsmöglichkeiten für Gesundheitswesen und Politik, Forschung und Industrie, Patienten und Ärzte liegen.
Weitere Informationen: http://www.dimdi.de - Homepage des DIMDI
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