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"Die Natur der Gesellschaft": 33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Uni Kassel

31.08.2006 - (idw) Universität Kassel

Ein wissenschaftliches Großereignis unter dem Motto "Die Natur der Gesellschaft" erwarten Kassel und seine Universität vom 9. bis 13. Oktober mit dem 33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Kassel. Ein wissenschaftliches Großereignis unter dem Motto "Die Natur der Gesellschaft" erwarten Kassel und seine Universität vom 9. bis 13. Oktober mit dem 33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Über 1500 Studierende, Wissenschaftler und andere Interessierte werden zu den rund 150 Vorträgen und Seminaren erwartet. In drei öffentlichen Abendveranstaltungen wendet sich der Kongress mit aktuellen Themen auch an die Bürger der Region. In kulturellen Rahmenveranstaltungen sind unter anderen die Caricatura, die Kunsthalle Fridericianum, die Gedenkstätte Breitenau und das Archiv der Deutschen Frauenbewegung in das Programm einbezogen.

Gastland des Kongresses ist China. Damit wurde ein Land ausgewählt, dessen rasante ökonomische Entwicklung sich in starren politischen Strukturen vollziehen muss, was besondere ökologische Konsequenzen genauso wie soziale Ungerechtigkeit mit sich bringt. 10 Wissenschaftler aus China beteiligen sich mit Vorträgen an dem Kongress.
Veranstaltet wird der Kongress von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS - Vorsitzender: Prof. Dr. Karl Siegbert Rehberg) und der Universität Kassel (Prof. Dr. Heinz Bude und Prof. Dr. Johannes Weiß, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften)

Daten, Themen, Orte
Eröffnung: Am 9. Oktober um 17 Uhr in der Stadthalle Kassel mit einem Vortrag von Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma, Hamburger Institut für Sozialforschung zum Thema: "Die Natur der Gewalt als Problem der Soziologie". Verleihung der DGS-Preise
Einen ersten Einblick in das Themenspektrum des Kongresses geben die zentralen Plenarveranstaltungen. So genannte "Doppel-Plenen" beschäftigen sich mit:
o Die Natur der Gesellschaft; 10. Oktober, 9-12.45 Uhr, Diagonale 1, Hörsaal I
o Die Herausforderung der Lebenswissenschaften: "Neutralisierung" von Erziehung, Bildung und Sozialer Ungleichheit; 11. Oktober, 9-12.45 Uhr, UNIK, Diagonale 1, Hörsaal I
o Natürliche Grenzen von Sozialstaat und Wachstum? Demographische und ökologische Herausforderungen einer sich neu formierenden Weltgesellschaft; 11. Oktober, 9-12.45, UNIK, Diagonale 3, Hörsaal II
o Kulturen und Sozialtechnologien der Fertilität; 12. Oktober, 9-12.45, UNIK, Diagonale 1, Hörsaal I
o "Natur und Stadt": Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen; 12. Oktober, 9-12.45, UNIK, Diagonale 3, Hörsaal II

Weitere 14 Plenumsveranstaltungen und mehr als 35 Sektionen und Arbeitsgruppen mit einem Vielfachen an Fachvorträgen leisten einen umfassenden Einblick in den aktuellen Diskussionsstand der Wissenschaft. Vier Foren beleuchten Aspekte der Hochschulentwicklung sowie der Lehre und Forschung im Fach Soziologie.

Die vorgenannten Veranstaltungen richten sich an Fachbesucher; es können auch Tageskarten im Kongressbüro erworben werben. Öffentliche Abendveranstaltungen finden statt zu den Themen:
o "Bloßes Leben" als postsozialer Zustand? - Ausblick auf die bevorstehende documenta 12 mit Roger M. Buergel, Dirk Baecker, Heinz Bude und Karl-Siegbert Rehberg; 10. Oktober, 20-22 Uhr, UNIK, Arnold-Bode-Str. 12, Hörsaal V.
o Gewalt und Freiheit, 12. Oktober, 20-22 Uhr, Arnold-Bode-Str. 12, Hörsaal V.
o "Natur"-Katastrophen und Stadt. 12. Oktober, 20-22 Uhr, Arnold-Bode-Str. 12, Hörsaal VI.

Diese Veranstaltungen sind einzeln gegen einen geringen Eintrittspreis zu besuchen.
Das öffentliche kulturelle Rahmenprogramm umfasst u.a. am 10. Oktober die Vernissage der Caricatura-Ausstellung "Das wird ja immer Dolly" und am 11. Oktober von der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz die Aufführung "Grenzenlos und knitterfrei - die mobile Bügelshow", beide jeweils um 21 Uhr im Kongresszelt an der Moritzstraße.


Seinen Abschluss findet der Kongress mit der Veranstaltung "Sozialität von Mensch und Natur" am 13. Oktober, 12 - 13.45 Uhr.

Zu einer Pressekonferenz laden die Veranstalter am 9. Oktober um 14 Uhr.
jb
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Info
Wieland Höhne
tel (0561) 774911
e-mail hoehne@dgs2006.de

Kongressbüro
Universität Kassel
UniKasselTransfer
Jörg Froharth
tel (0561) 804 2498
fax (0561) 804 3234
e-mail froharth@uni-kassel.de
internet www.dgs2006.de

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