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Land Nordrhein-Westfalen fördert bitop AG mit rund 2 Millionen Euro04.09.2006 - (idw) bitop AG
Neuartiges Atemwegspray soll vor Lungenerkrankungen durch Feinstaub schützen
Witten, 1.12.2005 - Über den Träger des ZukunftsWettbwerbs Ruhrgebiet hat die bitop AG in Witten einen Förderbescheid des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW in Höhe von 1,94 Millionen Euro erhalten. Das Land fördert damit die Entwicklung eines völlig neuartigen Produkts zur Prävention von feinstaubbedingten Atemwegserkrankungen. Ende 2005 hatte die Jury des ZukunftsWettbwerbs Ruhrgebiet eine entsprechende Förderempfehlung ausgesprochen. Die Entwicklung eines Wirkstoffs auf Basis extremolythaltiger Aerosole soll künftig als Atemwegsspray durch Feinstaub verursachte Lungenerkrankungen wie Asthma oder Fibrose verhindern. Laut einer aktuellen EU-Studie sterben in Deutschland jedes Jahr rund 65.000 Menschen an den Folgen einer Feinstaubbelastung. Trotz künftig geringerer Schadstoffbelastungen und verbesserter Luftqualität durch Grenzwerte für Feinstaub gehen jüngste Untersuchungen weiterhin von erheblichen Gesundheitsschädigungen aus.
Das Produkt wird in Kooperation mit dem Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem Institut für pharmazeutische Technologie an der Fachhochschule Gießen-Friedberg entwickelt.
Dr. Thomas Schwarz, Sprecher des Vorstands der bitop AG: "Mit der verbindlichen Förderzusage ist die Umsetzung des Projektes sichergestellt. Es gibt bis heute keinen Wirkstoff, der nachweislich gegen gefährliche, durch Feinstaub verursachte Lungenerkrankungen schützt. Die Entwicklung eines solchen Produktes ist deshalb von größter Bedeutung für einen wirksamen Schutz vor dieser Umweltbelastung." Schwarz kündigte an, dass die bitop AG zusammen mit ihren Kooperationspartnern Mitte 2007 erste Ergebnisse des Projektes vorstellen werde.
Prof. Dr. med. Jean Krutmann (IUF): "Vor allem Risikogruppen wie Kinder, ältere Menschen oder bereits an einer Lungenerkrankung leidende Patienten benötigen einen gezielten Schutz gegen die Feinstaubbelastung." Die bitop AG wolle daher ein Produkt entwickeln, das auf Basis von Extremolyten, das sind niedermolekulare Stressschutzmoleküle aus Mikroorganismen, eine Lungenschädigung vorbeugend verhindert.
Über Extremolyte
Extremolyte bilden eine Stoffgruppe, die in der Natur zum Schutz von Zellen vor extremen Umwelteinflüssen wirkt. Sie ermöglichen Mikroorganismen ein Überleben z.B. in heißen Quellen, extremer Kälte oder Salzseen. Extremolyte schützen die Zellen vor lebensfeindlichen Umweltweinflüssen wie Kälte, Hitze oder Salzen und stabilisieren in diesem Umfeld Proteine, die Funktionsträger auch menschlicher Zellen.
Über bitop
Die bitop Aktiengesellschaft ist weltweit führend in der Produktion und technologischen Anwendung von Extremolyten, Schutzstoffen aus Mikroorganismen. Sie finden Anwendung im Protein-, Zell- und Hautschutz und bieten Schutz vor extremen Umweltbedingungen wie Hitze, UV-Strahlung oder Trockenheit. Im Jahr 2000 wurde die bitop AG für die Entwicklung des Produkts Ectoin aus der Gruppe der Extremolyte und das zugrunde liegende biotechnische Herstellungsverfahren "Bakterienmelken" mit dem Innovationspreis Ruhrgebiet ausgezeichnet. Ectoin ist heute fester Bestandteil verschiedenster Hautpflegeprodukte im Bereich Sonnenschutz und Anti-Aging. bitop wurde 1993 von Forschern der Privaten Universität Witten/Herdecke gegründet.
Kontakt für Anfragen und Bildmaterial:
Hartmut Schultz Kommunikation GmbH
Hartmut Schultz/Irmgard Jarosch
Höchlstraße 2
81675 München
Tel.: +49 (0) 89 99 24 96 21
Fax: +49 (0) 89 99 24 96 22
Weitere Informationen:
http://www.bitop.de
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