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UNIK-Tagung untersucht Kassel und andere "Regiopolen"

06.09.2006 - (idw) Universität Kassel

Welche Chancen ergeben sich für Kassel und andere mittelgroße Kernstädte mit 100.000 bis etwa 300.000 Einwohnern? Welche Entwicklungen sollten sie nicht versäumen? Diese Fragen beleuchtet die Tagung "Regiopolen - zwischen Metropolregionen und Peripherien" am 14. September an der Universität Kassel. Kassel. Welche Chancen ergeben sich für Kassel und andere mittelgroße Kernstädte mit 100.000 bis etwa 300.000 Einwohnern? Welche Entwicklungen sollten sie nicht versäumen? Diese Fragen beleuchtet die Tagung "Regiopolen - zwischen Metropolregionen und Peripherien" am 14. September an der Universität Kassel.

Die großen Stadtregionen nennen sich inzwischen Metropolregionen und sehen sich längst als Orte der Innovation, der Steuerung von Wirtschaft und Politik sowie des Wissens- und Kulturaustauschs. Großräumige Restrukturierungsprozesse sind dort die Folge und erfordern einen veränderten Umgang mit Raumstrukturen und Entwicklungen. So muss eine Politik für Städte und Stadtregionen die Aufmerksamkeit nicht nur auf das "Funktionieren nach Innen" (Flächennutzungsplanung, ÖPNV, techn. Ver- und Entsorgung, Wohnungsmarkt, ...), sondern auch auf die "Positionierung nach außen" (Bildung, Forschung und Entwicklung, Messen- und Kulturangebote und Events, Standortmarketing,...) richten.

Tiefgreifende Transformationsprozesse in Folge von Globalisierung und Bevölkerungsentwicklung erzeugen auch außerhalb der Metropolen Handlungsbedarf. Ein Forschungsprojekt an der Universität Kassel hat im Rahmen eines Forschungsverbunds für diese Städte und ihr Umland den Begriff "Regiopole" in die Diskussion gebracht.
Die Tagung in Kassel soll einer Verständigung über den Begriff der "Regiopole" und einer dahinter stehenden Lesart dienen. Den kleineren Großstädten soll eine Plattform in der Diskussion zur Metropolisierung gegeben werden.
Die Veranstaltung richtet sich mit einer Tagung an ein Fachpublikum (9.30-17.30) und einer Abendveranstaltung an die breitere Öffentlichkeit (19.30 - 22.30). In der öffentlichen Abendveranstaltung diskutieren zum Thema "Regiopole Kassel!?":
Bertram Hilgen, Oberbürgermeister Stadt Kassel
Klaus Ossowski, Geschäftsführer des Zweckverbands Raum Kassel
Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, Präsident der Universität Kassel
Dr. Michael Eissenhauer, Direktor Staatliche Museen Kassel
Jana Scheerer, Literatin, Berlin

Die Tagung "Regiopolen - zwischen Metropolregionen und Peripherien" am 14. September, ab 9.30 Uhr, Gießhaus der Universität Kassel, Mönchebergstr. 5, öffentliche Abendveranstaltung 19.30 Uhr ebenfalls Gießhaus, wird veranstaltet von der Universität Kassel in Kooperation mit der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) und dem Zweckverband Raum Kassel (ZRK). Das Programm der Veranstaltung ist auf der Homepage www.uni-kassel.de/fb6/srp/tagung herunterzuladen.l

An der UNIK haben sich in einem interdisziplinären Forschungsverbund zum Thema "Strukturwandel" vier Forschergruppen zusammengefunden. Aus dem Projektteam "Regiopolen"
stehen Prof. Dr. Jürgen Aring (FG Stadt- und Regionalplanung), Tel: 804 3286, Email: aring@asl.uni-kassel.de, Prof. Dr. Iris Reuther (FG Stadt- und Regionalplanung), Tel: 804 2190, Email: reuther@asl.uni-kassel.de und Prof. Dr. Ulf Hahne (FG Ökonomie der Stadt- und Regionalentwicklung), Tel: 803 3076, Email: hahne@uni-kassel.de für ein Pressegespräch zum Thema "Regiopolen" auf Anfrage zur Verfügung.


jb
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Info
Universität Kassel
Dipl.-Ing. Doreen Köhler
Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
tel (0561) 804 2401
e-mail dkoehler@asl.uni-kassel.de

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