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Umwelt gerecht gestalten: UNEP-IFD-eal-Tagung: EIN GRÜNES BAUHAUS? in Loccum

14.09.2006 - (idw) Institut für Designforschung

Institut für Designforschung
Institute for Design Research
Marie-Curie-Str. 2
D 26129 Oldenburg
Fon 0049 (0)441 36116640
Fax 0049 (0)441 36116649
http://www.designwissenschaft.org
info@designforschung.de

Vom 29.09.-1.10.2006 treffen sich Expertinnen und Experten zur öffentlichen Tagung "Ein Grünes Bauhaus?" des Instituts für Designforschung unter Schirmherrschaft des United Nations Environment Programme an der Evangelischen Akademie Loccum, um über Perspektiven zur Gestaltung der Lebenswelt und ihrer Objekte nachzudenken und Strategien umweltgerechten Gestaltens, des Eco-Design, nachhaltiger Gestaltung zu formulieren.

Tagungsort:
Tagungszentrum
Evangelische Akademie Loccum
Münchehäger Straße 6
31547 Rehburg-Loccum

Tagungsgebühr inklusive zwei Übernachtungen mit voller Verpflegung (Fst., ME, AE): 190 EUR (muss vorher reserviert werden, nur begrenzte Anzahl). Die ermäßigte Tagungsgebühr beträgt 95 EUR. Eine weitere Ermäßigung ist auf Anfrage möglich.

Für Ihre Tagungsanmeldung steht Ihnen zur Verfügung:
Ilse Schwarz, Tel.: 0049 (0)5766/81116
Email: ilse-marie.schwarz@evlka.de
Email: info@designforschung.de Seit etwa 1900 vollzog sich - parallel zur Erneuerung der Architektur, Wissenschaft, Kunst und Technik - ein tiefgreifender Wandel in der Orientierung der Entwerfer und Gestalter industrieller Produkte. Die Auffassung von der wirtschaftsgesellschaftlichen Aufgabe des Designs änderte sich. Schon William Morris hatte anstelle des endlosen Verzierens das Entwerfen nützlicher Dinge gefordert. Zum damaligen Kriterium der Wertarbeit trat zunehmend das der gesellschaftlichen Rechtfertigung und Gerechtigkeit. Der Deutsche Werkbund, das Bauhaus und die Hochschule für Gestaltung in Ulm versuchten wesentliche Probleme der Umweltgestaltung mit dem Wissen und den Mitteln ihrer Zeit zu lösen. Die gestalterische Intelligenz und die Entwurfsleistungen haben sich seither gravierend verändert und anders orientiert.
Inzwischen haben wir mit der Informationsgesellschaft, Globalisierung der Wirtschaft und wissenschaftlich-technischen Lebenswelt eine neue Wirklichkeit. Es ist notwendig und dringlich geworden - insbesondere in den 'alten' Industrienationen - über die Zukunft der Entwicklung der Lebenswelt und die Gestaltung ihrer Objekte kritisch nachzudenken, die Rigidität traditioneller Design-Kulturen zu überwinden. Brauchen wir Designer, die Kulissen bauen, Ornamente applizieren und Kunst am Bau der Wirtschafts-Objekte betreiben oder Designer, die

UMWELT GERECHT GESTALTEN?

In der deutschen Umweltpolitik werden soziale, kulturelle und institutionelle Faktoren bereits umfassend in den Blick genommen, kaum jedoch die Auswirkungen des Designs von Produkten auf die Umwelt reflektiert. Behauptungen,

ECO-DESIGN und NACHHALTIGE GESTALTUNG

seien ein Bremsklotz für Innovation, werden mit ständigen Wiederholungen nicht glaubwürdiger. "Im Gegenteil: Wer so antiquiert argumentiert verpasst Chancen, die Lebenswelt der Menschen hier und anderswo in der Welt positiv zu gestalten sowie für die Unternehmen in Deutschland weitere wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen." Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes, Jahresbericht 2005 des Umweltbundesamt, Dessau 2006, S. 2.

Wir brauchen ein neues, Grünes Bauhaus, das die Konstruktionen der Lebenswelten der Bevölkerung umweltpolitisch thematisiert und nachhaltig entwickeln hilft für

(EINE) WELT UND WIRKLICHKEIT IN ZUKUNFT.

Diese und weitere Fragen möchten wir bei unserer Tagung gerne mit Ihnen diskutieren und strategische Ausblicke dazu formulieren.

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