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Bayreuths Präsident Prof. Helmut Ruppert für 2. Amtszeit gewählt

29.01.2003 - (idw) Universität Bayreuth

Der amtierende Präsident Professor Dr. Dr. h.c. Helmut Ruppert (62) bleibt auch in der nächsten, mit dem Wintersemester 2003/2004 beginnenden Wahlperiode Präsident der Universität Bayreuth.


Nach der Wahl Appell an den Gemeinsinn an seiner Uni: Prof. Ruppert (rechts) und Wahlleiter und Kanzler Dr. Ekkehard Beck
Professor Ruppert bei der Wahl: Er erhielt 25 von 28 Stimmen bei zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme Prof. Helmut Ruppert bleibt weitere sechs Jahre Präsident der Universität Bayreuth

Bayreuth (UBT). Der amtierende Präsident Professor Dr. Dr. h.c. Helmut Ruppert (62) bleibt erwartungsgemäß auch in der nächsten, mit dem Wintersemester 2003/2004 beginnenden Wahlperiode Präsident der Universität Bayreuth. Der Inhaber des Lehrstuhls Didaktik der Geographie wurde heute vom Erweiterten Senat der Universität mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt. Ruppert erhielt 25 der 28 gültigen Stimmen bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Professor Ruppert hatte keinen Gegenkandidaten, nachdem der Senat ihn als einzigen Kandidaten dem Wahlgremium vorgeschlagen hatte. Zuvor hatte ihn ein "Findungskommitee" aus einer Liste von sieben Bewerbern ausgewählt.

Nach seiner Wahl appellierte der frisch gewählte Präsident an den Gemeinsinn in seiner Hochschule. Die vergangenen fünf Jahre seiner noch laufen ersten Amtsperiode hätten gezeigt, "dass wir uns als eine Gemeinschaft fühlen", sagte Professor Ruppert. Nur so werde man die schwierigen Zukunfstaufgaben bewältigen können. Die würden zwar immer wieder Diskussionen in der Universität auslösen, führten aber zu einem "klareren Blick auf die eigene Situation."
Seine Universität werde als forschungsintensive Hochschule national wie international anerkannt, resümierte der Präsident, und das gute Angebot an die Studierenden zeige, dass man deren Berufsfähigkeit im Auge habe. Die nationalen wie internationalen Netzwerke, an denen man beteiligt sei, gelte es weiter auszubauen, wofür er ganz bewußt appelliere, sagte Ruppert. Es werde zukünftig "Netzwerke der Lehrangebote" mit Doppeldiplomen und vermehrtem internationalen Austausch der Studierenden geben, kündigte Professor Ruppert weitere Anstrengungen in diese Richtung an.

Der seit 1997 amtierende Präsident prophezeite eine Woche vor der Wahl bei einer Informationsveranstaltung seiner Universität einen stärkeren Wettbewerb der Hochschulen, für den man trotz geringerer finanzieller Mittel gerüstet sein müsse. Es gehe darum, dass die Hochschulen als "Zukunftsschmieden" mit immer wieder neuen Ideen zur Wissensvermehrung beitragen und den Arbeitsmarkt mit optimal ausgebildeten Führungskräften versorgen müßten.

Dieses müsse an der Universität Bayreuth durch eine klare Profilbildung auf der Grundlage einer ständigen Stärken-Schwäche-Analyse passieren, sagte Professor Ruppert. Wer sich nicht auf den verschärften Wettbewerb vorbereite, werde die "größere Differenzierung der Universitätslandschaft bis 2010 nicht überleben". Man müsse damit rechnen, dass dann die ersten Hochschulen aufgelöst oder zusammengeschlossen würden.
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