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Von der neuen Leichtigkeit bei Amtsangelegenheiten

27.09.2006 - (idw) Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. (ZGDV)

Verwaltungen und Kommunen setzen immer mehr auf elektronische Unterstützung. Die Forscher vom Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. (ZGDV) entwickeln eGovernment-Lösungen in Zusammenarbeit mit der Hansestadt Rostock, um Verwaltungsabläufe zu vereinfachen und deutlich zu beschleunigen. Ihre Ergebnisse präsentieren sie auf der INTERGEO in München, eine der weltgrößten Fachmessen für Geoinformation und Landmanagement. Zukünftig sollen die Bürger Verwaltungsangelegenheiten vom heimischen Computer aus rund um die Uhr erledigen können. Der obligatorische Gang in die Amtsstube, verbunden mit Warteschlangen, verwirrendem Amtsdeutsch und langen Bearbeitungszeiten, soll bald der Vergangenheit angehören. Damit das Vorhaben real umgesetzt werden kann, müssen die verschiedenen Verwaltungsprozesse aufeinander abgestimmt werden. Die Wissenschaftler des ZGDV erarbeiteten für die Hansestadt Rostock derartige vereinheitlichende IT-Systeme. Das sind so genannte GeoGovernment-Dienste, die eGovernment-Lösungen mit Geodaten (Geoinformationssystemen) elektronisch verbinden. Mit der Verknüpfung von Liegenschaftsdaten, Stadtplänen, Grundstücksabmessungen oder Straßenführungen wird es künftig möglich sein, komplizierte Antragsstellungen virtuell und ämterübergreifend abzuwickeln. Der gesamte Bearbeitungsvorgang wird dadurch für den Bürger transparenter und schneller abgewickelt. Im Rahmen des Projektes INGEOS setzt das ZGDV zusammen mit der Stadt Rostock das digitale Konzept für den Bereich Veranstaltungsmanagement um. Voraussichtlich Anfang des Jahres 2007 wird das System den Bürgern dann offiziell zur Verfügung gestellt.

Die Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse auf dem Gemeinschaftsstand von Mecklenburg-Vorpommern (Geo MV e.V.) in Halle C3. Die INTERGEO findet vom 10. bis 12. Oktober 2006 in München statt und ist weltweit eine der größten Fachmessen für Geoädesie, Geoinformation und Landmanagement.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.zgdv.de.

Kontakt:
Guntram Flach
Telefon: +49 (0) 381 / 40 24-156
E-Mail: guntram.flach@rostock.zgdv.de

Kurzprofil INI-GraphicsNet
Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy und IMEDIA, Inc. in Providence, Rhode Island (USA), den Omaha Graphics and Media Laboratories (OGM Labs) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien). Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungs-verbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen Euro.

Weitere Informationen: http://www.zgdv.de
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