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Isotope überführen Dopingsünder

29.09.2006 - (idw) Technische Universität Bergakademie Freiberg

29. internationale Jahrestagung "Stabile Isotope" an TU Bergakademie Freiberg widmet sich der Anwendung stabiler Isotope von Medizin bis Umwelt Isotope überführen Dopingsünder
29. internationale Jahrestagung vom 4. bis 6. 10 2006 an TU Bergakademie Freiberg widmet sich der Anwendung stabiler Isotope von Medizin bis Umwelt
Die Jahrestagung "Stabile Isotope" der gleichnamigen Arbeitsgemeinschaft am Institut für Mineralogie der TU Bergakademie Freiberg findet vom 4. bis 6. Oktober 2006 findet statt. Rund 100 Wissenschaftler aus ganz Deutschland sowie Italien, Österreich, der Schweiz, Belgien, Polen, Russland und der Tschechischen Republik diskutieren an den drei Tagen über verschiedene wissenschaftliche Fragestellungen zur Anwendung stabiler Isotope. Diese moderne Methode wird insbesondere in Bereichen eingesetzt, in denen es schwierig oder gar unmöglich ist, chemisch gleiche Stoffe verschiedener Herkunft nach üblichen Methoden zu unterscheiden. Herkunftsnachweise mit stabilen Isotopen spielen nicht nur beim Dopingnachweis im Sport eine Rolle, sondern haben sich in den letzten Jahren als wichtiges Instrumentarium in der Lebensmittelindustrie, in der Medizin und in der Umwelt durchgesetzt. Die Palette der Teilnehmer reicht daher vom Umweltzentrum Halle/Leipzig, über die Universitäts- Kinder- und Jugendklinik Rostock, dem Bundeskriminalamt bis zur Deutschen Sporthochschule Köln - um nur einige zu nennen. So lautet eine Frage: Wie schädlich ist der Rotweinkonsum für die Leber? Die Freiberger Wissenschaftlerin Dr. Marion Tichomirowa, Organisatorin dieses Meetings, ergänzt: "Vorrangig geht es bei der 29. Isotopen-Tagung um ökologische Studien, wie beispielsweise den Einfluss von erhöhten CO2-Konzentrationen auf Pflanzen."
Wir hoffen", so Marion Tichomirowa, "dass die Teilnehmer unserer Konferenz neue Erkenntnisse und neue Denkanstöße für zukünftige Forschungen mit nach Hause nehmen, da sich insbesondere der fachübergreifende Austausch zwischen Ökologen, Medizinern, Sportwissenschaftlern, Lebensmittelchemikern als förderlich erwiesen hat. Regional interessant werden sicher die Fragen zum Grubenwassermonitoring im Raum Freiberg sein. Die immense Verringerung der Schadstoffbelastung der Atmosphäre in Sachsen durch die Industrie scheinen sich nun auch in den Isotopen der Grubenwässer widerzuspiegeln".
Die Jahrestagungen der "Arbeitsgemeinschaft Stabile Isotope" haben sich zu einem besonders beliebten Forum der Diskussion von Forschungsergebnissen junger Forscher mit gestandenen Isotopenexperten entwickelt, in denen besondere Beiträge junger Wissenschaftler prämiert werden.

Kontakt:
TU Bergakademie Freiberg
Institut für Mineralogie
Dr. Marion Tichomirowa
Tel. 03731/39 3528
E-Mail: marion.tichomirowa@mineral.tu-freiberg.de

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