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Interaktives Lernen am Tag der Deutschen Einheit

30.09.2006 - (idw) Universität Flensburg

Am 2. und 3. Oktober wird in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt der Tag der deutschen Einheit gefeiert. Im Wissensland-Zelt am Ostufer der Kieler Hörn geben Institutionen und Unternehmen Einblicke in zukunftsweisende Technologien und innovative Produkte aus Schleswig-Holstein. Auch die Universität Flensburg ist dort vertreten - auf einem gemeinsamen Stand mit der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein (ISH). Unter anderem werden anwesend sein: Prof. Dr. Heiner Dunckel, Rektor der Universität Flensburg und Prof. Dr. Lutz Fiesser, der mehrere seiner Projekte dort der Öffentlichkeit vorstellen wird. In allen diesen Projekten ist das interaktive Lernen zentrales Thema. Prof. Dr. Fiesser, stellt seine Projekte "Versuch macht klug", "Miniphänomenta" und "Phänomenta" vor. Sie alle eint das Ziel: naturwissenschaftliche Phänomene sollen sichtbar, fühlbar und begreifbar werden. Unterschiedlich ist die Gestaltung der Experimente. Die Experimente aus "Versuch macht klug" sind für Kinder im Kindergartenalter gedacht: simple Konstruktionen, aus einfachen Materialien gebaut und so auch selbst einfach herzustellen. Miniphänomenta-Experimente sind etwas aufwendiger konzipiert; die Exponate der Phänomenta, die Menschen aller Alterstufen Spaß machen sollen, sind schließlich aus hochwertigen Materialien entstanden. Anhand der verschiedenen Ausführungen eines Experiments, dem kartesischen Taucher, erläutert Prof. Dr. Lutz Fiesser die Ideen und die Ziele, die hinter den einzelnen Projekten stehen. Die Experimente aus "Versuch macht klug" und der "Miniphänomenta" können nicht nur, sie sollen auch von Eltern, Erziehern und Lehrern nachgebaut werden. Wie das auf den kostenlosen Fortbildungen abläuft, erläutern Prof. Dr. Fiesser und seine Mitarbeiter am Montag und Dienstag zwischen 11 und 21 Uhr.

Physik hautnah auf dem Meer erleben, kann man auch am Germania-Hafen in Kiel (in der Nähe der Hörn, ebenfalls Ostufer). Die "Uni-Kat Flensburg", ein zweirümpfiges Boot, eine Proa, von einem Flettner-Rotor angetrieben, wird im Germania-Hafen den Einheimischen und Gästen vorgestellt - Vorführungen und Erläuterungen gibt es am Montag ab 12 und am Dienstag ab 11 Uhr. Wenn das Wetter es zulässt, kann mitgesegelt werden. Das kleine Schiff der Universität Flensburg hat in den vergangenen Wochen auf der Flensburger Förde für einiges Aufsehen gesorgt.

Kontakt:
Prof. Dr. Lutz Fiesser, Institut für Physik und Chemie und ihre Didaktik, Universität Flensburg, Tel.: 0461 - 805 2303, E-Mail: fiesser@uni-flensburg.de
Dr. Helge Möller, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universität Flensburg, Tel.: 0461 - 14 44 916, E-mail: presse@uni-flensburg.de

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