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Größte medizinische Nachwuchskonferenz in Berlin

05.10.2006 - (idw) Charité-Universitätsmedizin Berlin

450 Studenten aus Europa, USA, Afrika und Asien sind eingeladen
Berlin, X. September 2006. 450 Studierende und junge Forscher aus über 40 Ländern sind eingeladen während der 17. Europäischen Studentenkonferenz ihre Forschungsarbeiten zu präsentieren. Neben vielen europäischen Teilnehmern wer-den auch Besucher aus Ländern wie Usbekistan, Indien, Nepal, Nigeria, Tansania und Iran erwartet. Die fünftägige Veranstaltung findet vom 8. bis 12. Oktober 2006 an der Berliner Charité statt. Die Schirmherrschaft hat der Regierende Bürgermeis-ter von Berlin, Klaus Wowereit, übernommen. Auch Bundesbildungsministerin An-nette Schavan unterstützt die Veranstaltung.
Den Kern der Konferenz bildet ein wissenschaftlicher Wettbewerb, bei dem die Teil-nehmer ihre Forschungsergebnisse vor einer Fachjury präsentieren. Höhepunkt des Wettbewerbs ist das Finale der besten sechs Arbeiten am Donnerstag, den 12. Ok-tober. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 10.000 Euro ausgezahlt und zwei Forschungsstipendien an der Charité verge-ben.
Jedem Besucher und Interessiertem steht die Teilnahme am Rahmenprogramm der Konferenz offen. International anerkannte Dozenten referieren zu den Schwerpunkt-bereichen Infektiologie, Molekularbiologie und Chirurgie. Dabei werden unter ande-rem die Themen Vogelgrippe, Aids und das "Tabuthema" Geschlechtsanpassung aufgegriffen.
Ist es Glück den Partner des Lebens zu finden? Oder ist es einfach nur Glück, glücklich zu sein? Kann man Glück vielleicht sogar mit einer Formel definieren? Zu diesen und weiteren Aspekten rund um das Thema "Was ist Glück?" diskutieren in einer interdisziplinären Ringvorlesung Wissenschaftler der Ökonomie, der Mathema-tik, der Psychologie und der Pharmakologie. In einer Reihe von Workshops können Interessierte praktische Erfahrungen sammeln und vertiefen. Auf dem Programm stehen: Akupunktur, Mikroskopieren, wissenschaftliches Arbeiten und vieles mehr.
Die Europäische Studentenkonferenz (ESC) wird seit dem Umbruchjahr 1989 von Berliner Studenten organisiert. Ursprünglich diente sie zum Austausch ost- und westdeutscher Studenten. Heute bietet die Konferenz jungen Medizinern aus der ganzen Welt eine Plattform, auf der sie sich austauschen und mit renommierten Wissenschaftlern und Ärzten diskutieren können. Die Kombination von Fachwettbe-werb und öffentlichem Rahmenprogramm macht Schule: In vielen anderen Ländern weltweit werden mittlerweile strukturgleiche Konferenzen - von Studenten, für Stu-denten - organisiert. "Man könnte sagen die ESC ist die ´Urmutter´ der Studenten-konferenzen", bemerkt Anna Seider, verantwortlich für die Bereiche Public Relations und Logistik. "Seit neuestem finden in Holland, Serbien Montenegro, Ägypten, Bul-garien und Irland ´Kopien´ unserer ESC statt. Das freut uns natürlich sehr. Darum sind wir auch von den meisten veranstaltenden Universitäten offizieller Partner."

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