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Photonenfusion hilft Solarzellen auf die Sprünge

09.10.2006 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Forscher des Mainzer Max-Planck-Instituts für Polymerforschung entwickeln ein Verfahren, mit dem man langwelliges Licht einer gewöhnlichen Lichtquelle in kurzwelliges überführen kann Ein neuartiges Verfahren, das langwellige Photonen ("Lichtteilchen") niedriger Energie in kurzwellige Photonen höherer Energie umwandelt, wurde von einem Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz und dem Sony Materials Science Laboratory in Stuttgart entwickelt. Durch die geschickte Kombination zweier lichtaktiver Substanzen konnten die Wissenschaftler erstmals gewöhnliches Licht, wie etwa Sonnenlicht, so manipulieren, dass sich die Energie der Photonen bestimmter Wellenlängen addierte (Physical Review Letters, 4. Oktober 2006). Vergleichbares gelang bislang nur mit Laserlicht hoher Energiedichte. Der hier erzielte Erfolg könnte den Grundstein für eine neue Generation effizienterer Solarzellen legen.
Weitere Informationen: http://goto.mpg.de/mpg/pri/20061009
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