Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Oktober 2014 

Zur Zukunft der Sportspiele: fördern, fordern, forschen

13.10.2006 - (idw) Universität Flensburg

Das Institut für Bewegungswissenschaften und Sport an der Universität Flensburg veranstaltet vom 2. bis 4. November 2006 das 5. Sportspiel-Symposium der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs). Der Kongress steht unter dem Motto "Zur Zukunft der Sportspiele: fördern, fordern, forschen". Das Symposium richtet sich sowohl an Trainerinnen und Trainer als auch an Vertreterinnen und Vertreter aus den unterschiedlichsten Sportspielverbänden. Auch für Nichtspieler haben Sportspiele weltweit eine verbindende Wirkung, man denke da nur an die sogenannten public viewings während der WM in Deutschland 2006. Und sie besitzen eine ökonomische Kraft. Mit ihnen wird Geld verdient. Insbesondere Mannschaftssportarten dienen überall dazu, soziale Bindungen zu knüpfen und gesund zu bleiben. Weil sie so viel Raum in unserer Gesellschaft einnehmen, sind Sportspiele ein wichtiges Forschungsfeld, in ihnen spiegeln sich nahezu alle Facetten des Sporttreibens und der menschlicher Interaktion wider. Fragen etwa warum die deutsche Nationalmannschaft so erfolgreich war, können Sportpsychologe durch die Erforschung von Motivation und Teamgeist und der Trainingswissenschaftler durch das Fitnesstraining gemeinsam beantworten. Die Forschung ist interdisziplinär.

Fördern, fordern, forschen sind Begriffe, die wohl die Zukunft der Sportspiele mitbestimmen werden. Fördern im Sinne von Nachwuchskonzepten im Leistungssport, der Schulssport-Offensive im Schulsport des DFB. Fordern im Sinne von Konzepten zur Optimierung der Freizeit-, Leistungssport- und Schulsportangebote mit unterschiedlichen Zielen (etwa Leistung, Gesundheit, Bildung). Forschen, weil viel Wissen nötig ist, um die Zukunft der Sportspiele mitzugestalten. Wie soll man trainieren, um optimale Leistung zu erhalten? Wie soll man unterrichten, damit lebenslang Menschen an den Sportspielen interessiert sind? Fragen, auf die das Symposium antworten finden will. Zudem war 2006 das Jahr der Weltmeisterschaften in Deutschland, beispielsweise im Fußball und im Hockey. Anfang 2007 folgt die Weltmeisterschaft im Handball mit Spielen an neun Standorten zwischen Kiel und Stuttgart. So richtet sich der Blick zurück und nach vorn auf die Analyse und auf die Vorbereitung dieser Championate. Das Flensburger Sportspielsymposium dient dem fachlichen Austausch über die eigenen Spielfeldgrenzen hinweg.

Das Symposium leitet der Sportwissenschaftlers Prof. Dr. Dr. Markus Raab von der gastgebenden Universität Flensburg und findet in Zusammenarbeit mit den dvs-Kommissionen Sportspiele, Fußball, Tennis sowie dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp), dem Bund Deutscher Fußballlehrer (BDFL) und dem Deutschen Handballbund (DHB) statt.

Kontakt
Dr. Helge Möller, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universität Flensburg, Tel.: 0461 - 14 44 916, E-mail: presse@uni-flensburg.de
Weitere Informationen: http://www.uni-flensburg.de/sport/sportspiel.htm - Veranstaltungsprogramm mit Anmeldemöglichkeiten
uniprotokolle > Nachrichten > Zur Zukunft der Sportspiele: fördern, fordern, forschen
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/125716/">Zur Zukunft der Sportspiele: fördern, fordern, forschen </a>