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Kooperation des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Tübingen mit

04.02.2003 - (idw) Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Rektor Prof. Dr. Eberhard Schaich, IfS-Direktor Prof. Dr. Helmut Digel und GEK-Vorstandsvorsitzender Dieter Hebel beschließen Partnerschaft

Am Montag, den 03. Februar 2003, haben der Rektor der Universität Tübingen, Prof. Dr. Eberhard Schaich, der Direktor des Instituts für Sportwissenschaft, Prof. Dr. Helmut Digel und der Vorstandsvorsitzende der Gmünder ErsatzKasse GEK, Dieter Hebel die Kooperationsvereinbarung zwischen der Gmünder ErsatzKasse GEK und der Universität Tübingen und ihrem Institut für Sportwissenschaft und dessen Hochschulsport unterzeichnet. Mit dieser soll ein wirksamer Beitrag zur Gesundheitsförderung und zu einem aktiven Lebensstil geleistet werden. Der Hochschulsport will dabei über sein gesundheitsorientiertes Kursangebot Menschen zu einer gesunden Lebensführung anregen.

Prof. Dr. Helmut Digel sieht in der Vereinbarung einen herausragenden Beitrag zur Gesundheitsförderung durch Sport und Bewegung. "Das Institut für Sportwissenschaft mit seinem Hochschulsport ist nun neben einem Sport- und Bewegungszentrum auch eine Informations- und Beratungseinrichtung, das sein Fachwissen zur Verfügung stellt, damit Menschen ihr aktives Sporttreiben mit Kompetenz meistern". Die Universität Tübingen erwartet nun ein erweitertes Hochschulsportprogramm. "Diese Partnerschaft soll den qualitativen und quantitativen Ausbau unserer aktuellen Hochschulsport-Gesundheits- und Fitnesskurse vor Ort fördern", so Helmut Digel. Unter dem Motto "Uni-Sport- Spaß" werden ab dem Sommersemester 2003 die präventiven Gesundheitskurse des Hochschulsports wie z.B. Anti-Osteoporose-Training, Ernährungsberatung, erlebnisorientierte Angebote, Nordic Walking u.a. zusammengefasst. Aufklärungsveranstaltungen zu Rauchentwöhnung, Bewegung am Arbeitsplatz oder aber auch UV-Belastung und Sport sollen weiter mithelfen, die im Studien- und Arbeitsalltag auftretenden psychischen wie physischen Belastungen besser zu bewältigen. Maßnahmen zur Suchtvorbeugung sowie die Präsentation der Kampagne "Kinder stark machen", die in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BzgA durchgeführt wird, werden sicherlich für alle Mitarbeiter in Schule, Jugend- und Sozialarbeit, aber vor allem auch in den lokalen Sportvereinen eine große Hilfe sein". Helmut Digel betrachtet Gesundheitsförderung außerdem als eine klassische Querschnittsaufgabe, deren Koordination


der Hochschulsport der Universität Tübingen übernimmt. "Wir arbeiten eng mit Wissenschaftlern und Mitarbeitern aus den Bereichen Sport, Medizin und Gesundheit zusammen, um so einer Gesundheitsförderung sowie der Unterstützung eines aktiven Lebensstils gerecht zu werden. D.h., dass wir sowohl über persönliche Individualberatung als auch über jegliche elektronische Medien, Empfehlungen über Trainingsumfänge, Trainingspläne geben können. Wir beraten z.B. beim Kauf eines neuen Laufschuhs, bei Laufbeschwerden, geben Tipps bei Sportverletzungen und bei Schuheinlagen". Im Wintersemester 2003/2004 ist ein Gesundheitstag "Fit am Arbeitsplatz" geplant.

Der Vorstandsvorsitzende der Gmünder ErsatzKasse GEK, Dieter Hebel erklärte: "Wir legen bei der Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft besonderen Wert auf die Durchführung und einen qualitativen und quantitativen Ausbau von Gesundheitssportkursen. Mit Kursen wie der "Rückenfitness" oder der Wirbelsäulengymnnasik bestehen bereits gute Ansätze, die ausgebaut werden sollen. Für Dieter Hebel ist das "IfS mit seinem Hochschulsport ein starker Partner. Wir als neuer und offizieller Partner schaffen nun Möglichkeiten für eine herausragende hochschulbezogene Gesundheitsförderung. Wir werden die von der GEK empfohlenen Gesundheitspräventionskurse im Programmheft und auf der Homepage mit dem GEK-Logo kennzeichnen. Die Kurskostenübernahme bei GEK-Mitgliedschaft ist selbstverständlich".

"Die Nutzung elektronischen Medien ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Kooperation", so Dieter Hebel weiter. "Die Zusammenarbeit mit einem weit verzweigten Netzwerk zu externen Spezialisten, Fachkliniken und medizinischen Instituten garantiert uns seit Jahren höchste medizinische Kompetenz und neueste medizinische Erkenntnisse. Wir freuen uns, dass nun auch das IfS in diesem Netzwerk eingewoben ist. Es soll mit all seiner Kompetenz unsere bereits bestehende Formen einer Online-Beratung, bei der z.B. ein Teledoktor unseren GEK-Versicherten mit Rat und Information zur Verfügung steht, ergänzen und unterstützen. Darüber hinaus werden wir mit dieser Kooperation die GEK-Infodatenbank, die die neuesten Erkenntnisse aus den wichtigsten Bereichen des Gesundheitswesens enthält, erweitern und aktualisieren".

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