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Am 10. November 2006: Das Munich Intellectual Property Law Center feiert seinen dritten Absolventenjahrgang im Kleinen G

25.10.2006 - (idw) Universität Augsburg

Am 10. November 2006 feiert das Munich Intellectual Property Law Center (MIPLC) den Abschluss des dritten Jahrgangs seines Weiterbildungsstudiengangs im Intellectual Property and Competition Law im Kleinen Goldenen Saal der Stadt Augsburg. Zu diesem besonderen Ereignis, das unter dem Motto "MIPLC meets Mozart" steht, laden die vier Kooperationspartner des MIPLC und die Stadt Augsburg auch die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein. Der Festakt beginnt um 18.30 Uhr. Dieses Jahr werden 29 Absolventinnen und Absolventen aus 18 verschiedenen Ländern aus den Händen des Prorektors der Universität Augsburg, Prof. Dr. Bernhard Fleischmann, des Dekans der Augsburger Jura Fakultät, Prof. Dr. Michael Kort, und des Chairman des MIPLC Managing Boards, Prof. Dr. Dres. h. c. Joseph Straus, ihre Master-Urkunden erhalten, um künftig den Titel Master in Intellectual Property Law (LL.M. I.P.) führen zu dürfen.

VIER PARTNER UND EIN EINZIGARTIGER STUDIENGANG

Unter dem Dach des Munich Intellectual Property Law Centers bietet die Universität Augsburg, die Technische Universität München, die George Washington University (Washington, D. C.) und die Max-Planck-Gesellschaft seit 2003 den einjährigen IPL-Weiterbildungsstudiengang in englischer Sprache an. "Die hohe Vernetzung von Wissenschaft und Praxis auf dem Gebiet des Geistigen Eigentums macht das Angebot des MIPLC in dieser Form einzigartig und in seiner Internationalität einmalig. Es ist ein hervorragender Ort, um den dringend benötigten Bedarf an Spitzenkräften auszubilden", sagt Prof. Dr. Kenneth W. Dam von der University of Chicago, der am 10. November die Festrede halten wird. Dam war in den Jahren 2001 bis 2003 stellvertretender US-Finanzminister und von 1982 bis 1985 stellvertretender Außenminister der USA sowie Vizepräsident von IBM.

DER VIERTE JAHRGANG: 24 STUDENTEN AUS 17 NATIONEN

Inzwischen hat der vierte MIPLC-Jahrgang mit 24 Studenten aus 17 Nationen das Studium aufgenommen. Erneut teilen sich Juristen, Naturwissenschaftler, Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler die Büros in unmittelbarer Nachbarschaft zum Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht. Sie haben dort haben Zugang zur weltweit größten Bibliothek auf dem Gebiet des Geistigen Eigentums, über die das MPI verfügt. Jeder Studentin und jedem Studenten wird ein eigener Tutor - zumeist MPI-Stipendiaten oder junge Rechtsanwälte) an die Seite gestellt. Die Tutoren helfen bei der Nachbereitung der Vorlesungen und bei der Vorbereitung auf Prüfungen. Fester Bestandteil des Programms ist darüber hinaus ein Studienmodul in Washington sowie die Absolvierung eines einmonatigen Praktikums.

MIPLC-ALUMNI AUF DER GANZEN WELT

Optimale Vernetzung: Ihr begegnet man während der MIPLC-Graduierung in Form bewährten und erfolgreichen Kooperation zwischen den vier MIPLC-Partnern, weiterhin beim kontinuierlichen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, beim programmatischen Austausch der unterschiedlichen Disziplinen und nicht zuletzt beim Miteinander der verschiedenen Kulturen, die die Studierenden einbringen: Die 70 Absolventen der ersten drei Jahrgänge stammen aus 34 Ländern.

Im Frühjahr 2006 haben die MIPLC-Absolventen ihren Alumni-Verein gegründet. Seine Präsidentin, die Italienerin Anna Bacchin, hat unmittelbar nach der Graduierung im vergangenen Jahr beim Europäischen Patentamt in München einen Arbeitsplatz gefunden und wird am 10. November in Augsburg auch auf ihre Studienkollegin aus Norwegen wieder treffen, die inzwischen zum jüngsten Mitglied einer Beschwerdekammer in der Geschichte des norwegischen Patentamtes ernannt wurde. Und gemeinsam werden sie einen japanischen Richter, einen Kollegen aus Eritrea, eine kolumbianische Patentanwältin und all die anderen Absolventinnen und Absolventen des dritten Jahrgangs in ihr Alumni-Netzwerk aufnehmen, um den beruflichen und privaten Kontakt weiter zu pflegen und auszubauen.

Diese dauerhafte Verbindung und Freundschaft untereinander sowie die ernste Leichtigkeit von Mozarts Musik wünscht die Bürgermeisterin der Stadt Augsburg, Eva Leipprand, den Absolventen des MIPLC. Als Vertreterin der einzigen deutschen Mozartstadt erinnert Leipprand dabei an die lebenslangen künstlerischen und privaten Freundschaften, die Mozart beispielsweise zu seinem Bäsle Maria Thekla in die Heimatstadt seines Vaters Leopold geknüpft hat. Der Rückblick der beiden Studentenvertreter wird allerdings schnell die Sorge der Augsburger Bürgermeisterin zerstreuen, dass den MIPLC-Studentinnen und -Studenten mit dem Ernst des Studiums die Leichtigkeit des Studentenlebens verloren gegangen sein könnte.

EUROPÄISCHE HAUPTSTADT DES GEISTIGEN EIGENTUMS

Ihren Wünschen nach einer besonderen Erinnerung an Mozarts Vaterstadt Augsburg und einen famosen Studienaufenthalt in München schließt sich Dr. Reinhard Wieczorek an. Er ist als Referent für Arbeit und Wirtschaft dafür maßgeblich mitverantwortlich, dass sich München zur europäischen Hauptstadt des Geistigen Eigentums entwickelt hat. Das Europäische Patentamt, das Deutsche Patent- und Markenamt, das Bundespatentgericht und die renommiertesten internationalen Patent- und Rechtsanwaltskanzleien haben hier ihren Sitz. Als Partner des MIPLC stellen sie Praktikumsplätze zur Verfügung, führen gemeinsam mit dem MIPLC Konferenzen durch oder übernehmen - wie auch dieses Jahr erneut geschehen - die MIPLC-Absolventinnen und -Absolventen in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis. Das MIPLC nimmt die Graduierung zum Anlass, um seinen Partnern dafür herzlich zu danken.

GROSSZÜGIGE UNTERSTÜTZER

Der Erfolg des vom MIPLC gebotenen anspruchsvollen Weiterbildungsstudiums beruht nicht zuletzt auf dem großzügigen Engagement von Privatpersonen und Unternehmen. Mit der Feier im Kleinen Goldenen Saal bedankt sich das MIPLC deshalb namentlich bei den Mitgliedern der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg e. V., bei Siegfried und Getrud Oehm, bei Professor Martin Adelman, bei den Unternehmen Siemens, Schering und BASF, bei der Deutschen Vereinigung für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR) und bei der Hertie-Stiftung. "Und natürlich", so der Augsburger Jura-Dekan Prof. Dr. Michael Kort, "würden wir uns freuen, wenn wir neue Kontakte knüpfen und weitere Freunde für dieses einzigartige Projekt gewinnen könnten."

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KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN:
Prof. Dr. Michael Kort
Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg
Munich Intellectual Property Law Center (MIPLC)
Telefon: +49-821-598-4656
Telefax: +49-821-598-4503
info@miplc.de
http://www.miplc.de

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