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5 vor 12 - Die RWTH-Wissenschaftsnacht

31.10.2006 - (idw) Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Wissenschaft als Freitagabendunterhaltung am 10. November Wissenschaft in ungewöhnlicher Form zu ungewöhnlicher Zeit als Freitagabendunterhaltung präsentieren - diese Idee steckt hinter dem Veranstaltungsangebot der RWTH-Wissenschaftsnacht "5 vor 12".
Am 10. November wird die Aachener Hochschule Wissenschaft für alle Generationen auf unterhaltsame Art verständlich und greifbar machen. Ein breites Angebots an spannenden Vorträgen, Filmvorführungen und kabarettistischen sowie musikalischen Beiträgen sind Bestandteile des umfangreichen Programms.

Den Auftakt macht Professor Lutz Feld vom Lehrstuhl für Experimentalphysik mit seiner Vorlesung "Kann man Töne sehen?". Durch insgesamt 20 Experimente werden ab 19.00 Uhr im Kármán-Auditorium an der Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 1, Kinder von acht bis zwölf Jahren auf teils spannende, teils verblüffende Weise in das Reich der Töne und des Schalls geführt. Wer im Anschluss tiefer in die Welt der Physik einsteigen möchte, ist ab 20.00 Uhr zum "Experimentieren mit den Naturgesetzen" eingeladen.

Im Laufe des Abends öffnen vier Institute der Hochschule ihre Pforten. In der Wüllnerstraße 2 demonstrieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachgruppe für Rohstoffe und Entsorgungstechnik, welche Rolle Rohstoffe in unserem täglichen Leben spielen, wie sie gewonnen werden und warum jeder Mensch im Laufe seines Lebens 1.000 Tonnen Rohstoffe verbraucht. Einige Meter weiter wird im ehemaligen Heizkraftwerk der Hochschule gezeigt, dass Kohleverbrennung auch ohne CO2 -Emission möglich ist, und in der Versuchshalle des Instituts für Eisenhüttenkunde, Intzestraße, können die Besucher der Wissenschaftsnacht um 20.00 und 21.00 Uhr den Guss des neuen RWTH-Pferdes - eine Auszeichnung für ausgewählte Freunde und Partner der Hochschule - gemeinsam mit dem Rektor der Hochschule live erleben. Im Lehrstuhl für Oberflächentechnik werden Einblicke in die vielfältigen, alltäglichen Anwendungen von Beschichtungen gewährt, während das Institut für Hochspannungstechnik sein Labor mit "echten" Blitzen erleuchtet.

Ein umfangreiches Vortragsprogramm beantwortet die Fragen nach der Erdbebensicherheit des Aachener Doms, der Fähigkeit von Computern, menschliche Eigenschaften zu erlangen, dem Operationssaal der Zukunft und den Geheimnissen der Tiefsee. Was es mit dem CO2-Fussabdruck auf sich hat, wird ebenso Thema sein wie die Rekorde der Baukunst.

Der Prozess der Wahrnehmung steht ab 20.30 Uhr im Mittelpunkt des Films "the making of". Hierbei gewähren Neurobiologen, Neuroinformatiker und Neurophysiologen Einblicke in ihre Arbeit. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion unter Moderation von Axel Borrenkott, "Aachener Nachrichten", werden die Regisseurin Viola Stephan, Dr. Rob van der Willigen, University Nijmegen, Professor Hermann Wagner, Institut für Biologie II der RWTH sowie Dr. Manfred Schmitz, Institut für Politische Wissenschaft, der Frage "Wie objektiv ist der Dokumentarfilm?" nachgehen.

Cineasten kommen bei der Vorführung des preisgekrönten Films "Das Leben der anderen" ebenso auf Ihre Kosten wie Freunde des Kabaretts. "AproProf" ist der Titel des neuen Programms der Vtfive, fünf Professoren der Verfahrenstechnik, die den "deutschen Durchschnittsprofessor" auf seiner Suche nach Ruhm, Elite und Geld entlarven. Studierende des Instituts für Romanistik leiten die Zuschauer bei dem "Projekt Inès de las Sierras" zu den Schauplätzen eines Spukschlosses in den Pyrenäen. Grundlage des Theaterstücks mit Gänsehaut-Garantie bildete eine für die Wissenschaftsnacht entstaubte Fassung des gleichnamigen Stückes von Charles Nodier, dem Vater der Romantik.

Für musikalische Unterhaltung sorgt neben dem Jazztrio "Gerdband" auch die Bigband der Hochschule. Das Kölner chill-Projekt "Turnmeister" wird die diesjährige Wissenschaftsnacht ab 0.00 Uhr ausklingen lassen.

Für das leibliche Wohl sorgt während der gesamten Wissenschaftsnacht die Bar Museo im Foyer des Kármán-Auditoriums.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der
Pressestelle der RWTH Aachen
Thomas von Salzen
Telefon 0241/8095803

i.A. Thomas von Salzen
Weitere Informationen: http://www-zhv.rwth-aachen.de/zentral/portal_rwthaktuell.htm
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