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Einladung zum Pressegespräch

02.11.2006 - (idw) Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main)

Strukturbildung des Gehirns / Feierliche Eröffnung des Interdisziplinären Zentrums für Neurowissenschaften (ICN) Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

das kürzlich von Frankfurter Neurowissenschaftlern gegründete Interdisziplinäre Zentrum für Neurowissenschaften (Interdisciplinary Center for Neuroscience, ICN) wird am 10. und 11. November mit einem Symposium feierlich eröffnet. Frankfurt zeichnet sich durch ein äußerst breites Spektrum an neurowissenschaftlicher Grundlagen- wie klinischer Forschung aus, die die Basis der interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb des ICN bildet.

Über Ziele und Visionen der Arbeit möchten Sie die Direktoren und WissenschaftlerInnen des ICN im Rahmen eines Pressegesprächs

am: Freitag, dem 10. November, 10.30 Uhr
Ort: Raum N100/2.05; 2. OG, direkt über der Pförtnerloge am Eingang;
Biozentrum, Campus Riedberg; Max-von-Laue-Str. 9, 60438 Frankfurt

informieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein. Ihre Gesprächspartner sind:

Begrüßung:
o Prof. Herbert Zimmermann / Prof. Thomas Deller
Direktoren des ICN
Kurz-Präsentationen:
o Fernsteuerung des Nervensystems eines Wurms mit blauem Licht
Dr. Alexander Gottschalk; Institut für Biochemie, Universität Frankfurt
o Genvariante schützt vor Schmerzen
Prof. Irmgard Tegeder; Institut für Klinische Pharmakologie; Universitätsklinik Frankfurt
o Die Welt im Kopf - Hirnbildgebung audiovisueller Wahrnehmungsleistungen
Prof. Jochen Kaiser, Ph.D.; Institut für Medizinische Psychologie (IMP); Universität Frankfurt

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um eine kurze Rückmeldung bis zum 9. November, ob wir Sie begrüßen dürfen.

Kontakt: Dr. Gabi Lahner; Campus Niederrad; Theodor-Stern-Kai 7; 60596 Frankfurt; Tel. 069/6301-4782; E-Mail: lahner@em.uni-frankfurt.de

E i n l a d u n g

Festvortrag anlässlich der feierlichen Eröffnung des ICN

Prof. Bert Sakmann, Nobelpreisträger 1991
Thema: "Grey Matter(s)"- Welche zellulären und molekularen Mechanismen liegen den so genannten höheren Gehirnfunktionen zugrunde?

Wann? Freitag, den 10. November, 15 Uhr
Wo? Hörsaal B1 Biozentrum, Campus Riedberg; Max-von-Laue-Str. 9, 60438 Frankfurt

Prof. Bert Sakmann vom Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung, Heidelberg, erhielt den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 1991 gemeinsam mit Erwin Neher für die "Entwicklung einer Methode zum direkten Nachweis von Ionenkanälen in Zellmembranen zur Erforschung der Signalübertragung innerhalb der Zelle und zwischen den Zellen", die ihnen Mitte der siebziger Jahre gemeinsam in Göttingen gelungen war. Auf diesen Forschungen basieren die heutigen Kenntnisse von der Struktur und Arbeitsweise der Ionen-Kanäle in der Zellmembran. In den folgenden Jahren führte Prof. Sakmann weitere grundlegende Untersuchungen zur molekularen Funktion von unterschiedlichen Neurotransmitter-Rezeptoren durch sowie zur Physiologie neuronaler Interaktionen in der Hirnrinde, einschließlich deren plastischer Eigenschaften, wie sie bei der Ausbildung von Gedächtnis zum Tragen kommen. Für sein wissenschaftliches Werk erhielt Prof. Sakmann höchste nationale und internationale Preise

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