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Steuermechanismus biologischer Musterbildung entschlüsselt

03.11.2006 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Freiburger Forscherteam legt molekularen Mechanismus offen, der die Musterbildung bei der räumlichen Verteilung und Dichte von Haarfollikeln reguliert Wie können einfache embryonale Strukturen die vielfältigen und komplexen Erscheinungsformen der belebten Natur hervorbringen? Freiburger Wissenschaftler haben jetzt jene Proteine identifiziert, die das Muster der Haarbildung bei Mäusen regulieren. Danach kontrollieren von der Haut produzierte Proteine, die WNT's, die für die Anlage von Haarfollikeln essentiell sind, zusammen mit den so genannten DKK-Inhibitoren die räumliche Anordnung der Follikel. Mit einem mathematischen Modell auf der Basis von Proteinreaktionen und -diffusionen konnten die Forscher die Dynamik und Parameter der Haarbildung erklären und die bislang noch nicht bestätigte Turing-Hypothese der biologischen Musterbildung erstmals experimentell bestätigen (Science Express, 2. November 2006).
Weitere Informationen: http://goto.mpg.de/mpg/pri/200610311/
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