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Spezialisten für die Region Mittelasien/Kaukasus

10.11.2006 - (idw) VolkswagenStiftung

Zur Erinnerung: Gut 150 von der VolkswagenStiftung geförderte Wissenschafter aus Deutschland, Mittelasien und dem Kaukasus stellen vom 29.11. bis 1.12. 2006 in Berlin ihre Forschungsprojekte vor. 100 Projekte über insgesamt rund 15 Millionen Euro hat die VolkswagenStiftung in den vergangenen sieben Jahren in ihrer Initiative zur Region Mittelasien/Kaukasus auf den Weg gebracht. Vom 29. November bis 1. Dezember 2006 kommen in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften nun gut 150 geförderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstmals zusammen, um Ergebnisse ihrer Arbeit vorzustellen und Erfahrungen auszutauschen; des Weiteren erwartet werden internationale Gäste aus dem wissenschaftlichen Umfeld und von anderen Förderinstitutionen (siehe auch unsere Pressemitteilung vom 12. Oktober 2006).

Wir laden interessierte Journalistinnen und Journalisten herzlich zu der Veranstaltung ein. Sie findet statt in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Jägerstraße 22/23 in 10117 Berlin. Themen und Referenten entnehmen Sie bitte dem Tagungsprogramm auf unserer Website unter http://www.volkswagenstiftung.de/fileadmin/downloads/MAKprogramm.pdf. Falls Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte an. Ein Antwortformular finden Sie unter http://www.volkswagenstiftung.de/fileadmin/downloads/MAKanmeldung.pdf. Auf diesem Weg können Sie auch im Vorfeld Interviewwünsche koordinieren.

Besonders hinweisen möchten wir Sie auf folgende Veranstaltungsteile: Zu Beginn der Tagung, am Mittwoch, dem 29.11, um 15.00 Uhr, berichten Professor Dr. Jürgen Paul vom Institut für Orientalistik der Universität Halle-Wittenberg und sein aserbaidschanischer Kollege Dr. Shahin Mustafayev von der Aserbaidschanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften in Baku über die Geschichte des russischen Kolonialismus im Kaukasus und in Mittelasien. An diese Auftaktpräsentation am 29. November schließt um 16.30 Uhr eine Podiumsdiskussion an zum Thema: "Herausforderungen in Grenzen überschreitender Forschung und Lehre". Es diskutieren mit den Teilnehmern:

Marianne Braig, Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin;
Bolot Moldobekov, Zentralasiatisches Institut für angewandte Geowissenschaften, Bischkek;
Shahin Mustafayev, Aserbaidschanische Nationale Akademie der Wissenschaften, Baku;
Gregor Berghorn, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Bonn;
Jürgen Paul, Institut für Orientalistik der Universität Halle-Wittenberg;
Klaus Vajen, Institut für Thermische Energietechnik der Universität Kassel;
Ingeborg Baldauf, Zentralasien-Seminar der Humboldt-Universität Berlin;
Wilhelm Krull, VolkswagenStiftung (Moderation).

Am zweiten Tag der Veranstaltung, Donnerstag, der 30. November 2006, stehen dann Berichte aus der Projektarbeit auf dem Programm. Vorgesehen sind Vorträge zu drei Themenblöcken: "Politik und Staat", "Umwelt - Ressourcen - Wirtschaft" und "Geschichte - Kulturen - Mentalitäten".

Die Tagung schließt am Freitag, dem 1. Dezember, 9 bis 12 Uhr, mit bilanzierenden Plenardiskussionen, bei denen es vor allem um folgende Fragen geht: Wie lassen sich die Forschungskooperationen zwischen Wissenschaftlern der Region und ihren deutschen Kollegen optimal ausgestalten, und welche Beispiele gibt es dazu? Zudem: Wie gelingt es am besten, den wissenschaftlichen Nachwuchs sowohl in Deutschland als auch den Ländern der Zielregion zu fördern?

Hintergrund des Engagements: Mit der Initiative "Zwischen Europa und Orient - Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft" möchte die VolkswagenStiftung zum einen dazu beitragen, das Wissen über diese Region zu vertiefen und zu verbreitern - sowohl in der Forschung als auch mit Blick auf die Ausbildung künftiger Wissenschafter und Experten für diesen Raum. Zum anderen zielt die Initiative darauf ab, die Wissenschaft in den entsprechenden Ländern zu unterstützen und auszubauen. Die Stiftung fördert daher gezielt Kooperationen zwischen deutschen und in der Region ansässigen Forscherinnen und Forschern. Dabei steht die Initiative allen Wissenschaftsbereichen offen.

Veranstaltungsort
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin

Beginn:

Mittwoch, 29. November, 15.00 Uhr

Kontakte
VolkswagenStiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Christian Jung
Telefon: 0511 8381 - 380
E-Mail: jung@volkswagenstiftung.de

Tagung
Dominik Franz
Humboldt-Universität Berlin
Telefon: 030 2093 - 6689
E-Mail: mittelaskaukas@staff.hu-berlin.de

Der Text der Presseinformation steht im Internet zur Verfügung unter http://www.volkswagenstiftung.de/service/presse.html?datum=20061110.

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