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Tagung: Paul Cézanne in Künsten, Wissenschaft und Kultur

16.11.2006 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Mit der Rezeption des Malers Paul Cézanne (1839 bis 1906) beschäftigt sich eine interdisziplinäre Tagung, die vom 23. bis 25. November 2006 an der Universität Göttingen stattfindet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Wirkungsgeschichte Cézannes in der bildenden Kunst, in der Literatur, im Film und in der kunsthistorischen Forschung. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich diese Auseinandersetzungen mit Leben und Werk in verschiedenen Kunst- und Wissenssystemen voneinander unterscheiden. Zu der Tagung mit dem Titel "Nach Cézanne. 100 Jahre Paul Cézanne in Künsten, Wissenschaft und Kultur" hat das Seminar für Deutsche Philologie Nachwuchswissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen als Referenten eingeladen. Sie sind an Universitäten und Museen in Deutschland, der Schweiz und den USA tätig. Pressemitteilung
Göttingen, 16. November 2006 / Nr. 373/2006

Tagung: Paul Cézanne in Künsten, Wissenschaft und Kultur
Nachwuchswissenschaftler beschäftigen sich mit der Cézanne-Rezeption

(pug) Mit der Rezeption des Malers Paul Cézanne (1839 bis 1906) beschäftigt sich eine interdisziplinäre Tagung, die vom 23. bis 25. November 2006 an der Universität Göttingen stattfindet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Wirkungsgeschichte Cézannes in der bildenden Kunst, in der Literatur, im Film und in der kunsthistorischen Forschung. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich diese Auseinandersetzungen mit Leben und Werk in verschiedenen Kunst- und Wissenssystemen voneinander unterscheiden. Zu der Tagung mit dem Titel "Nach Cézanne. 100 Jahre Paul Cézanne in Künsten, Wissenschaft und Kultur" hat das Seminar für Deutsche Philologie Nachwuchswissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen als Referenten eingeladen. Sie sind an Universitäten und Museen in Deutschland, der Schweiz und den USA tätig.

Im Oktober 2006 hat sich der Todestag Paul Cézannes zum 100. Mal gejährt. "Der Maler gilt heute als ein wichtiger Wegbereiter der ästhetischen Moderne. Cézanne-Ausstellungen waren schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Europa und den USA zu sehen; seine Bildästhetik avancierte zu einem zentralen Forschungsgegenstand der Kunstgeschichte", erläutert Dr. Torsten Hoffmann vom Göttinger Seminar für Deutsche Philologie. Er hat die Tagung gemeinsam mit Dr. Birte Werner (Konstanz) organisiert. Nach Cézannes Tod habe auch in der Literatur eine breite Rezeption eingesetzt, die sich insbesondere im deutschsprachigen Raum bis heute fortsetze. "Zu nennen sind hier Rainer Maria Rilke, Carl Einstein und Robert Walser, später auch Peter Handke und Klaus Böldl", so Dr. Hoffmann. Wie der Wissenschaftler erläutert, wurden Cézannes Leben und Werk auch Gegenstand philosophischer Theorien und zum Bezugspunkt mehrerer Filme. Darüber hinaus sei er als touristische Attraktion in der Provence und als "ertragreiches Vermarktungsobjekt" entdeckt worden.

Die Tagung "Nach Cézanne. 100 Jahre Paul Cézanne in Künsten, Wissenschaft und Kultur" ist öffentlich. Sie findet im Holbornschen Haus, Rote Straße 34, statt und wird am Donnerstag, 23. November 2006, um 14 Uhr eröffnet. Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.uni-goettingen.de/de/sh/15027.html abrufbar.


Kontaktadresse:
Dr. Torsten Hoffmann
Georg-August-Universität Göttingen
Philosophische Fakultät
Seminar für Deutsche Philologie
Käte-Hamburger-Weg 3, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-7535, Fax (0551) 39-7511
e-mail: torsten.hoffmann@phil.uni-goettingen.de
Internet: http://www.phil.uni-goettingen.de

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