Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 16. April 2014 

Europa-Premiere: Das "Visual History Archive" an der Freien Universität Berlin. Präsentation und Empfang am Mo

23.11.2006 - (idw) Freie Universität Berlin

EINLADUNG FÜR JOURNALISTEN

52.000 Video-Interviews mit Zeitzeugen und Überlebenden des Holocaust sind künftig an der Freien Universität Berlin im "Visual History Archive" online verfügbar. Dies stellt nicht nur eine Fülle an neuen Möglichkeiten für Forschung und Lehre, sondern auch eine Europa-Premiere dar: Als erste Hochschule außerhalb der USA ermöglicht die Freie Universität den direkten Zugang zu dem Archiv des "Shoah Foundation Institute for Visual History and Education der University of Southern California", das als größtes historisches Video-Archiv weltweit gilt. Wir laden Journalisten herzlich ein zur erstmaligen Präsentation dieses bedeutenden Archivs und einem anschließenden Mittagsempfang am Montag, 4. Dezember, um 11.00 Uhr. Wir bitten freundlich um schriftliche Anmeldung bis Donnerstag, 30. November, 15.00 Uhr bei Ilka Seer, E-Mail: pdw@zedat.fu-berlin.de. Während der Dreharbeiten zu "Schindlers Liste" im polnischen Krakau äußerten zahlreiche Holocaust-Überlebende den Wunsch, vor der Kamera über ihre Erinnerungen zu berichten. Angeregt dadurch rief der Regisseur Steven Spielberg 1994 ein Projekt und eine gemeinnützige Organisation zur Dokumentation von Zeitzeugenberichten des Holocaust ins Leben. Erklärtes Ziel war, die Schilderungen von Überlebenden zu filmen, um die persönlichen Erinnerungen und individuellen Lebenswege für nachfolgende Generationen als Unterrichts- und Ausbildungsmaterial zu bewahren. Nach der kompletten Digitalisierung und Verschlagwortung des 120.000 Stunden langen Videomaterials wurde Spielbergs Organisation Teil der University of California. Das Shoah Foundation Institute konzentriert sich nun auf die Bereitstellung des wertvollen Archivs für Forschungs- und Lehrzwecke.

Nun können auch Studierende, Lehrende, Forschende sowie interessierte Gastwissenschaftler der Freien Universität Berlin das Visual History Archive nutzen. Die Interviews werden die vielseitige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit erleichtern. Ermöglicht wurde die Kooperation zwischen der Freien Universität und dem Shoah Foundation Institute durch das große Engagement der "Friends of Freie Universität Berlin" in New York, dem International Office der Freien Universität und dem Center für Digitale Systeme (CeDiS), das als hochschuleigenes Kompetenzzentrum für e-Learning und Multimedia die Integration des Archivs vorantreibt.

Folgende Gesprächspartner stehen Ihnen bei der Präsentation und dem Empfang zur Verfügung:
- Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident, Freie Universität Berlin
- Prof. Dr. Douglas Greenberg, Executive Director, Shoah Foundation Institute for Visual History and Education, University of Southern California
- Hélène Sostarich-Barsamian, Geschäftsführerin, Friends of Freie Universität Berlin
- Dr. Nicolas Apostolopoulos, Leiter, Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität Berlin
- Dr. Wedigo de Vivanco, Leiter, Abt. Außenangelegenheiten der Freien Universität Berlin
- Werner Bab, Zeitzeuge

Termine und Veranstaltungsorte:
- Präsentation: 4.12.2006, 11.00 Uhr / Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin, 1. OG, Hörsaal 211, Van't-Hoff-Straße 8, 14195 Berlin-Dahlem
- Mittagsempfang: 4.12.2006, 12.30 Uhr / Harnack-Haus, Ihnestraße 16-20, 14195 Berlin-Dahlem

Kontakt:
Ilka Seer, Kommunikations- und Informationsstelle der Freien Universität Berlin,
Telefon: 030 / 838-73182, E-Mail: pdw@zedat.fu-berlin.de

uniprotokolle > Nachrichten > Europa-Premiere: Das "Visual History Archive" an der Freien Universität Berlin. Präsentation und Empfang am Mo
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/128350/">Europa-Premiere: Das "Visual History Archive" an der Freien Universität Berlin. Präsentation und Empfang am Mo </a>